Garmin Venu 2 Test – Garmins neuer Top Star?

Die Garmin Venu 2 ist die neueste Smartwatch des Herstellers und kommt mit verbesserten Sensoren, neuen Features für Gesundheit und Fitness und längerer Akkuleistung.

Ich habe bereits in einem ausführlichen Review die neue Venu 2 vorgestellt, doch hat mich die neue Garmin Smartwatch so sehr interessiert, daß ich die Uhr unbedingt testen wollte. Da mir auch noch ein tolles Schnäppchen über den Weg lief, musste ich die Uhr haben und kann Dir nun in diesem Testbericht meine Erfahrungen zu dem neuen Modell mitteilen.

Disclaimer

Das getestete Modell wurde mir weder durch den Hersteller noch durch einen Händler zur Verfügung gestellt, sondern von mir auf eigene Kosten gekauft. Damit wurde dieser Testbericht ohne Auflagen und Bedingungen verfasst und dokumentiert ungefiltert meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen

Auf den ersten Blick könnte man vermuten, daß die Garmin Venu 2 dem Vorgängermodell, der Garmin Venu, sehr ähnlich ist und nicht allzu viel Neues anzubieten hat. Tatsächlich sind es aber viele kleine neue Features und Änderungen, mit denen die Smartwatch daherkommt, weshalb dieser Testbericht auch recht umfangreich ausgefallen ist.

Design

Schon in der äußeren Beschaffenheit der Garmin Venu 2 finden sich die ersten relevanten Unterschiede zu ihrer Vorgängerin.

Die Venu 2 wurde in zwei Größen – Venu 2 und Venu 2s – aufgelegt, womit sowohl Damen wie auch Herren angesprochen werden soll. Während die Venu 2 um eine Spur größer und schwerer ist als das Vorgängermodell, gilt für die Venu 2s genau das Gegenteil.

Typisch für Garmin gibt es an den ausgewählten Materialien und der Verarbeitung absolut nichts zu kritisieren. Das Modell macht einen hochwertigen und soliden Eindruck. Die Uhr ist kompakt, leicht und vermittelt so ein sehr angenehmes Tragegefühl.

Größenvergleich von links nach rechts Polar Vantage M2, Garmin Venu 2, Huawei Watch 3

Ich muss zugeben, daß mir noch selten eine Smartwatch alleine nur von Ihrer Optik so gut gefallen hat, wie die Garmin Venu 2.

Das Gerät ist nicht nur in zwei Größen sondern auch in verschiedenen Farben erhältlich.

  • Venu 2 – schwarz/ schiefergrau, granitblau/ silber
  • Venu 2s – schiefergrau beige/hellgold, hellgrau/silber, weiss/rosegold

Display

Nachdem das neue Modell etwas gewachsen ist, ist auch das Display etwas größer als bei der ersten Venu. Das berührungsempfindliche und farbige AMOLED Display ist nun 1,3 Zoll groß und löst mit 416 x 416 Pixel auf.

Das Display liefert in kristallklarer Qualität mit leuchtenden und satten Farben, und kann so mit den kleinen Bildschirmen einer Huawei Watch 3 oder den Samsung Smartwatches locker mithalten. Das gilt übrigens bei fast allen Lichtverhältnissen, außer bei direkter Sonneneinstrahlung, wo das Display ein wenig spiegelt, aber trotzdem noch ablesbar ist.

Über die Systemeinstellungen lässt sich das Display nach den eigenen Vorlieben konfigurieren. Das gilt für die Helligkeit, für die Dauer wie lange das Display eingeschaltet sein soll, und ob es mittels Gesten oder Tastendruck aktiviert wird.

Gundsätzlich wird auch ein Always-On-Modus unterstützt, doch davon rät der Hersteller aufgrund des hohen Energieverbrauchs ab.

Akku

Und weil wir gerade beim Thema Energie sind, sollten wir an dieser Stelle auch kurz über die Akkulaufzeit reden. Auch diesbezüglich kann die Venu 2 mit einer Neuerung bzw. Verbesserung aufwarten.

Das neue Modell hat offenbar einen stärkeren Akku verpasst bekommen und so macht Garmin zur Akkulaufzeit folgende Angaben

  • Smartwatch-Modus: Bis zu 11 Tage
  • GPS-Modus mit Musik: Bis zu 8 Stunden
  • GPS-Modus ohne Musik: Bis zu 22 Stunden
  • Energiespar-Smartwatch-Modus: Bis zu 12 Tage

Wie immer bin ich bei solchen Infos etwas vorsichtig und habe mir den Energieverbrauch in der Praxis selbst angesehen. Ich habe die Uhr wie folgt verwendet

  • Uhr wurde 24/7 getragen
  • permanenten Bluetooth Verbindung zum Smartphone
  • Pulsmessung am Handgelenk
  • SpO2 Messung nur in der Nacht
  • Display Belechtung niedrig, Aktive Zeit kurz,
  • Inaktivitätsalarm aktiv
  • täglich 1 x Health SnapShot
  • jeden zweiten Tag eine Stunde Training mit GPS

Bei dieser Nutzung hielt der Akku der Garmin Venu 2 beeindruckende 7 Tage durch, wobei hier sicher noch etwas mehr geht, da ich besonders in den ersten Tagen viele Funktionen mehrfach getestet habe.

Berüchsichtigt man das AMOLED-Display als großen Energiefresser, dann erinnern diese Akkulaufzeiten an die bisherigen Huawei Modelle wie Watch GT2 oder Watch Gt2 Pro, die bisher die ungeschlagenen Akku-Weltmeister am Markt waren.

Einrichtung und Bedienung der Garmin Venu 2

Wie immer bei Garmin ist die erstmalige Einrichtung und Konfiguration der Uhr alles Andere als Raketenwissenschaft. Zuerst installierst Du die Garmin Connect App auf Deinem Smartphone, richtest falls noch nicht vorhanden einen Account ein und im nächsten Schritt hängst Du die Uhr an das Ladekabel.

Sofort wird die Smartwatch damit aktiviert und führt Dich in einigen wenigen Schritten durch die gesamte Konfiguration. Sobald Die Uhr mit der App gekoppelt und wenn notwendig das Wi-Fi Netzwerk eingerichtet ist, kannst Du bereits loslegen.

Solltest Du unerwartet Probleme bei der Einrichtung haben oder sonst Fragen auftauchen findest Du hier das Benutzerhandbuch zur Garmin Venu 2

Bildquelle Garmin

Bedient wird die Uhr hauptsächlich über den Touch Display mittels Tippen und Wischgesten. Wenn Du nach oben oder unten wischt, erreichst Du die Übersicht mit sämtlichen Widgets. Durch das Antippen rufst Du weitere Informationen auf. Ergänzend gibt es noch zwei seitliche Tasten, mit denen Du zu den Trainingsfunktionen oder Steuerungsmenu (Taste A) gelangst oder die Geräteoptionen aufrufst bzw. zur Seite vorher zurückkehrst. (Taste B)

Aktivitäten und Gesundheit

In diesem Funktionsbereich finden wir eine Reihe von Features, die wir bereits von der ersten Venu kennen aber auch einige interessante Neuigkeiten.

Zur bereits bekannten Ausstattung gehören

Neu hinzugekommen ist nun eine verbesserte Schlafüberwachung, Health SnapShot und das Fitness Alter

Erweiterte Schlafanalyse (Advanced Sleep Monitoring = ASM)

Beim neuen Schlaftracking werden neben der Dauer der Nachtruhe auch verschiedenen Vitaldaten, wie Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität, Blutsauerstoffsättigung und Atemfrequenz aufgezeichnet. Ergänzend dazu wird mittels Bewegungssensor auch protokolliert wie ruhig Du geschlafen hast und ob es auch Wachphasen gab.

Anhand der ermittelten Daten versucht man Schlafdauer und Schlafqualität abzuleiten. Sämtliche Informationen dazu sind vereinfacht auf der Uhr und übersichtlicher in der App einzusehen.

Ganz neu im Zusammenhang mit dem Schlaftracking ist der sogenannte Schlafscore. Dabei werden einzelne Kriterien wie Schlafdauer, Stress, die verschiedenen Schlafphasen und Unruhe bewertet und auf einer Skala von 0 – 100 dargestellt. Umso höher dieser Gesamtscore ist, umso besser und erholsamer war Deine Nachtruhe.

Kurze Zusatzinfo – Die Daten der verbesserten Schlafüberwachung werden nun auch in der Body Battery berücksichtig, weshalb Informationen zum aktuellen EnergieLevel präziser ausfallen .

Healt SnapShot

Laut Garmin handelt es sich bei Health SnapShot um eine Momentaufnahme, die Deinen allgemeinen kardiovaskulären Zustand beschreiben soll.

Zu diesem Zweck rufst Du das entsprechende Widget auf Deiner Uhr auf und startest die Messung. Das Einzige was Du dabei zu tun hast, ist zwei Minuten ruhig und entspannt sitzen.

Nach Ablauf dieser Frist bekommst Du aktuelle Messwerte zu

  • Herzfrequenz
  • Blutsauerstoffsättigung
  • Atemfrequenz
  • Herzfrequenzvariabilität
  • Stressfaktor

Idealerweise sollte die Messung immer zur selben Tageszeit gemacht werden. Ich habe den Health SnapShot an mehreren Tagen immer kurz nach dem Aufstehen früh am Morgen gemacht und war überrascht, wie sehr sich die Daten vor allem hinsichtlich der Herzfrequenzvariabilität unterscheiden.

Ich muss zugeben, daß ich den Messdaten noch nicht ganz vertraue und ich dieses Feature noch einige Zeit testen werde – interessant ist es aber auf jeden Fall.

Ich kann mir aber gut vorstellen, daß der Health SnapShot für Menschen, die unter gesundheitlichen Problemen bezüglich dem Herz-Kreislauf-System leiden, diese Messdaten beim nächsten Arztbesuch durchaus hilfreich sein könnten – schon alleine deshalb, weil sämtliche Messung als PDF-Datei heruntergeladen werden können.

Fitness Alter

Ebenfalls neu ist das Fitness Alter, das nichts mit der bereits bekannten Funktion Sportalter zu tun hat. Während beim Sportalter einzig der VO2max, Alter und Geschlecht als Bemessungsgrundlage dienen, wird beim Fitness Alter auch die Ruheherzfrequenz und der BMI (Body Mass Index ) berücksichtigt.

Und eben weil auch der BMI eine wesentliche Rolle spielt, kann man das Feature völlig vergessen. Bekanntermaßen ist der BMI (Körpergewicht (in kg ) geteilt durch Körpergröße (in m ) zum Quadrat) eine sehr einfache Beurteilung des Körpergewichts ( Normalgewicht, Untergewicht, Übergewicht).

Jedoch wird dabei das Verhältnis von Muskel- und Fettgewebe nicht berücksichtigt, weshalb beispielsweise sportliche und athletisch gebaute Mensch mit hohen Muskelanteil gemäß BMI fast immer übergewichtig sind.

In meinem Fall erreiche ich aufgrund meiner sportlichen Aktivitäten und meiner Ruheherzfrequenz ein Fitness Alter von 45 Jahre und würde sogar rund 41 Jahre erreichen, wenn ich meinen hohen BMI deutlich senken würde.

Nun betreibe ich aber seit Jahren mehrere Sportarten, darunter auch regelmäßig Krafttraining, weshalb ich vielleicht ein wenig übergewichtig bin, aber auch über einen hohen Muskelanteil verfüge.

Das Beispiel an mir zeigt, daß der BMI die Ergebnisse der Funktion deutlich verfälscht und daher ist das Fitness Alter nur mit Vorsicht zu genießen.

Sport und Fitness

Die Garmin Venu 2 ist eine Smartwatch, die sich aufgrund Ihrer Ausstattung natürlich auch beim Training und Workout hervorragend einsetzen lässt. Garmin hat der Uhr auch einige neue interessante Funktionen verpasst und auch kräftig an der Messgenauigkeit herumgeschraubt, worauf ich etwas später noch ausführlich eingehen werde.

Wie bei allen Garmin Uhren kommt auch die Venu 2 mit einer langen Liste an vorinstallierten Sportprofilen daher. Auf der Uhr findest Du folgende Modi

  • Laufen, Laufband, Hallenbahn,
  • Radfahren, Indoor Radfahren
  • Gehen, Wandern,
  • Schwimmen, Schwimmbad
  • Krafttraining, HIIT
  • Cardio, CrossTraining, Stepper, Bouldern
  • Rudern, Indoor Rudern,
  • Skifahren, Snowboarden, Langlaufen
  • Pilates, Yoga

Sollte das passende Profil nicht dabei sein, kannst Du jederzeit einen eigenen Sportmodus anlegen.

Neu in dieser Liste ist High Intensity Intervall Training (HIIT), also das inzwischen so beliebte Hochintensive Intervall Training.

Dabei hat sich Garmin wirklich ins Zeug gelegt und nicht nur ein einfaches Sportprofil entwickelt, sondern bietet dabei mit einem HIIT-Timer und mehreren Trainingsprogrammen interessante Features an.

Mit der Timer Funktion lassen sich verschiedenen Trainingsformen wie AMRAP (As Many Repetitions As Possible/ so viele Wiederholungen wie möglich), ENOM (every Minute on the Minute) und TABATA mit allen Übungen und Intervallen bequem aufzeichnen.

Bei den Trainingsprogrammen wird ein 10 Minuten AMRAP Workout, ein 5 Minuten Standard HIIT Programm und eine Tabata Einführung angeboten.

Nachdem Du eines der Programme ausgewählt hast, wird Dir durch Wischen nach oben die Liste der anstehenden Übungen eingeblendet. Solltest Du einen Übung nicht kennen, tippst Du diese an und in einer animierten Anleitung wird Dir der Bewegungsablauf der Übung gezeigt.

Auch beim Krafttraining gibt es mit der MuskelKarte eine kleine Neuerung. Diese Funktion zeigt, welche Muskelgruppen Du besonders trainiert hast.

Wie schon bei der Garmin Vivoactive 4 hat mit auch bei der Garmin Venu 2 interessiert, wie gut die automatische Übungserkennung und Wiederholungszähler funktioniert.

Zu diesem Zweck habe ich ein einfaches Krafttraining mit den sieben Grundübungen absolviert

  • Bankdrücken
  • Klimmzüge
  • Kniebeugen
  • Schulterdrücken
  • Kreuzheben
  • Rudern
  • Liegestütze

Bei jeder Übung machte ich drei Sätze zu je acht Wiederholungen. Und so sah die dazugehörige Trainingsaufzeichnung der Venu 2 aus.

Die Anzahl der Sätze ist zwar richtig, aber das Erkennen der Übung klappt nur sporadisch und das Zählen der Wiederholungen funktionierte nur ganz selten.

Ansonsten bietet die Venu 2 die großzügige, garmin-typische Ausstattung an. So sind in den Sportprofilen die einzelnen Trainingsseiten individuell anpassbar, Standardfunktionen wie Auto-Pause oder Auto-Runde sind natürlich auch mit an Bord und das Importieren vorgefertigter oder eigener Trainings ist selbstverständlich ebenfalls möglich.

Obwohl bei Garmin ohnehin eine Selbstverständlichkeit möchte ich trotzdem erwähnen, daß die Garmin Venu 2 mit Brustgurten und anderen externen Sensoren kompatibel ist, und Trainingsdaten in .gpx oder .tcx Dateiformat exportiert werden können.

Leider hat Garmin darauf verzichtet, die Venu 2 mit einer Trainingsanalyse oder täglichen Trainingsvorschlägen auszustatten. Diese Funktionen sind offenbar den Forerunner und Fenix Modellen vorbehalten.

Eine ordentliche Trainingszusammenfassung ist direkt auf der Uhr einsehbar, wobei die Daten in der App ausführlicher und übersichtlicher dargestellt werden.

Messgenauigkeit Puls und GPS

Ich habe es bereits oben schon erwähnt, daß sich auch bei den Sensoren und der damit verbundenen Messpräzision Einiges getan hat. Konkret hat der Hersteller den neuesten Garmin Elevate V4-Herzfrequenzsensor in der Venu 2 verbaut und da war natürlich interessant herauszufinden, ob sich diese technische Neuerung in den Messungen widerspiegelt.

Hinweis

Um die Genauigkeit der Herzfrequenzmessung zu überprüfen, trage ich das aktuelle Testgerät immer am rechten Handgelenk. Ein Referenzgerät am linken Handgelenk und zusätzlich einen Brustgurt ( HRM Pro oder Polar H10)

Üblicherweise absolviere ich mit den Geräten mindestens drei Läufe von jeweils 10 Kilometer, bei denen ich das Tempo immer wieder variiere und der Puls sich damit entsprechend ändert. Meine Laufstrecken führen mich durch städtisch verbautes Gebiet, über große Freiflächen (Felder) wie auch entlang von Flüssen mit dichten Baumbestand an den Ufern.

Aufgrund dieser Rahmenbedingungen denke ich ein praxisnahe Testsituation zu schaffen, die eine objektive Prüfung der Herzfrequenzmessung und GPS-Messung ermöglicht.

Ich habe mit der Venu 2 mehrere Läufe absolviert und dieses Mal als Referenzgerät die Polar Vantage M2 mit dem Polar H10 Brustgurt mitgeführt.

Sozusagen als Einstimmung lief ich eine etwas größere Runde im ruhigen, gleichmäßigen Tempo und erwartungsgemäß hatte die Garmin Venu 2 keinerlei Probleme mit dem Brustgurt mitzuhalten.

Garmin Venu 2 grün
Polar H10 blau

Um das Ganze etwas spannender und aussagekräftiger zu machen, gestaltete ich den nächsten Lauf deutlich abwechslungsreicher. Nach einer ruhigen Aufwärmphase folgten vier heftige Intervalle, in denen ich rund 250-300 Meter fast im Sprint zurücklegte. Im fünften Intervall steigerte ich das Tempo zügig über eine etwas längere Distanz.

ModellGarmin Venu 2Brustgurt
durchschnittliche HF141 bpm141 bpm
maximale HF176 bpm171 bpm

Das Diagramm zeigt deutlich, daß die Messungen beider Geräte fast ident sind. Nur bei den Intervallen gibt es ein paar wirklich minimale Abweichungen seitens der Venu 2.

In diesem Artikel zeige ich Dir mehrere Vergleiche, die beweisen, daß die meisten Uhren große Messprobleme bei Intervall-Läufen haben.

Die Garmin Venu 2 jedoch liefert dabei aber wirklich sehr gute Messergebnisse und ich kann mit Sicherheit sagen, daß ich bisher noch keine Uhr getestet habe – und es waren bisher rund 30 Modelle – die dabei vergleichbar präzise war.

Mich würde es auch nicht überraschen, wenn die Venu 2 bei anderen Sportarten wie HIIT oder Krafttraining, wo die optische Pulsmessung bekannterweise große Probleme hat, ähnlich gute Ergebnisse liefert – wobei ich das zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bestätigen kann.

Auch beim GPS machte die Garmin Venu 2 ein gute Figur, obwohl in machen Streckenabschnitten deutliche Abweichungen festzustellen waren.

Garmin Venu 2 grün
Polar Vantage M2 blau

Smarte Features

Was die smarten Funktionen angeht, gibt es keine Neuerungen oder Überraschungen, was aber angesichts der ohnehin sehr guten Ausstattung auch nicht negativ auffällt.

So bietet die Garmin Venu 2 Benachrichtigungen zu eingehenden Anrufen, Mitteilungen und Nachrichten, wobei der Text inklusive Betreff vollständig auf der Uhr angezeigt wird.

Ein kompletter Musikplayer inklusive großen Speicher, der auch mit Spotify und Deezer kompatibel ist, gehört ebenfalls zur Ausstattung. Wie auch eine kleine aber feine Wetter App.

Natürlich darf an dieser Steller Garmin Connect IQ, der hauseigenen App Store, nicht unerwähnt bleiben, in dem Du eine riesige Auswahl an Watchfaces und Drittanbieter Apps findest.

Fazit

Ich muss ehrlich gestehen, es fällt mir schwer irgendetwas wirklich Negatives über die Garmin Venu 2 zu sagen. Die Uhr ist schön anzusehen, hat ein hervorragendes AMOLED Display, ist mit einem langlebigen Akku ausgestattet und bietet einen große Palette an interessanten und nützlichen Features für Aktivitäten, Gesundheit und Fitness an.

Besonders hervorheben möchte ich die hohe Messgenauigkeit der Garmin Venu 2, die ich in dieser Präzision – zumindest beim Laufen – noch nicht gesehen habe.

In den letzte Jahren waren die Vivoactive – Modelle die beliebtesten Uhren von Garmin, doch mich würde es nicht überraschen, wenn die Garmin Venu 2 der zukünftige Top Star des Herstellers wird. Einfach deshalb, weil die Uhr alles anbietet, was sich der Nutzer von einer modernen Smartwatch erwartet.

Ob das eine zukünftige Vivoactive 5 auch kann, muss man abwarten, doch ich melde meine Zweifel an.

Positiv

Hervorragendes AMOLED Display
Sehr gute Akkulaufzeit
Tolle neue Features wie Health SnapShot und HIIT Training
Äußerst präzise HF-Messung
Tolles Gesamtpaket – tolle Uhr

Negativ

Mit Ausnahme der Funktion Fitness Alter, finde ich keinen weiteren Kritikpunkt an der Uhr
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