Garmin Fenix 7 (Pro) – Test|Vergleich|Empfehlung

Letztes Jahr lernten wir die Garmin Fenix 7 kennen und nun wurde die Garmin Fenix 7 Pro vorgestellt. In meinem Testbericht zeige ich Dir, was die Premium Multisportuhr kann, worin sich die Modellvarianten unterscheiden und ob sich ein Kauf überhaupt lohnt.

Schön langsam wird es unübersichtlich! Schon die bisherige Auswahl an verschiedenen Fenix 7 Modellen war mehr als großzügig. Doch nun hat man das Sortiment mit der Fenix 7 Pro noch einmal erweitert, weshalb nun insgesamt 14 !!! unterschiedliche Varianten der Uhr erhältlich sind.

Damit Du die passende Fenix 7 für Dich findest, werde ich in diesem ausführlichen Beitrag folgende Themen behandeln

Garmin Fenix 7 Kurzinfo
Fazit
Auch die Garmin Fenix 7 ist wie die Vorgängermodelle eine hervorragende Premium Multisportuhr, die mit einem riesigen Funktionsumfang und hochwertigen Design überzeugt. Durch zahlreiche Updates wurden noch weitere interessante Features hinzugefügt, weshalb die Uhr noch mehr anzubieten hat, als es ohnehin schon der Fall war. Und dann kam mit der Pro Version ein nochmal verbessertes Modell hinzu
Design & Display
Akkulaufzeit
Funktionsumfang
Preis/Leistung
Was mir gefällt
Touch Display und Bedienung mit Tasten möglich
Absolut zuverlässige und präzise Messungen
Riesiger Funktionsumfang und damit perfekt für jeden Sport
Die wahrscheinlich beste Navigation am Markt
Auch als Smartwatch bestens ausgerüstet
Was mir nicht gefällt
kein AMOLED Screen
(noch) kein EKG
keine Telefonie
4.7
HERVORRAGEND
Garmin 7″ Camper Sat Nav, Camper 795
  • Garmin 7″ Camper Sat Nav, Camper 795
Angebot
Garmin fēnix 7 Pro – GPS-Multisport-Smartwatch mit Farbdisplay und Touch-/Tastenbedienung, TOPO-Karten, über 60 vorinstallierte Sport-Apps, Garmin Music und Garmin Pay. Verschiedene Varianten
  • MEHR POWER: Smartwatch mit einzigartigem Power Glass und Solarladelinse für extralange Akkulaufzeit. Ihre LED-Taschenlampe führt Sie auch nachts sicher…
  • INTUITIVE BEDIENUNG: Steuern Sie diese hochwertige Sportuhr nach Belieben: entweder mit den Tasten oder übers Touchdisplay. Ob beim Laufen, Radfahren oder…
  • MEHR HERAUSHOLEN: Diese Pulsuhr hilft Ihnen, besser zu trainieren. Ermitteln Sie aus Trainingsbelastung, Erholung, Schlaf, Stress und weiteren…

Zuerst wollen wir uns einmal einen Überblick verschaffen, welche Modellvarianten es von der Fenix 7 überhaupt gibt.

Garmin Fenix 7/ Fenix 7 Pro Vergleich

Fenix 7sFenix 7s ProFenix 7Fenix 7 ProFenix 7XFenix 7X Pro
VariantenStandard
Solar
Solar Saphire

Solar
Solar Saphire
Standard
Solar
Solar Saphire

Solar
Solar Saphire

Solar
Solar Saphire

Solar
Solar Saphire
Abmessungen42 x 42 x 14,1 mm 42 x 42 x 14,1 mm 47 x 47 x 14,5 mm47 x 47 x 14,5 mm51 x 51 x 14,9 mm 51 x 51 x 14,9 mm
Gewicht63 g63 g79 g79 g89 g89 g
Displaytyp transflektives MIP-Display
Touchscreen
 transflektives MIP-Display
Touchscreen
 transflektives MIP-Display
Touchscreen
transflektives MIP-Display
Touchscreen
transflektives MIP-Display
Touchscreen
transflektives MIP-Display
Touchscreen
Displaygröße1,2 Zoll
240 x 240 px
1,2 Zoll
240 x 240 px
1,3 Zoll
260 x 260 px
1,3 Zoll
260 x 260 px
1,4 Zoll
280 x 280 px
1,4 Zoll
280 x 280 px
Akkulaufzeit
Smartwatch-Modus
Energiespar-Modus
GPS
GPS alle Satellitensysteme

bis 11 Tage / 14 Tage Solar
bis 38 Tage / 87 Tage Solar
bis 37 Std. / 46 Std. Solar
bis 26 Std./ 30 Std. Solar

bis 11 Tage / 14 Tage Solar
bis 38 Tage / 87 Tage Solar
bis 37 Std. / 46 Std. Solar
bis 26 Std./ 30 Std. Solar

bis 18 Tage /22 Tage Solar
bis 57 Tage/ 173 Tage Solar
bis 57 Std,/ 73 Std. Solar
bis 40 Std. /48 Std. Solar

bis 18 Tage /22 Tage Solar
bis 57 Tage/ 173 Tage Solar
bis 57 Std,/ 73 Std. Solar
bis 40 Std. /48 Std. Solar

bis 28 Tage / 37 Tage Solar
bis 90 Tage / mind. 1 Jahr Solar
bis 89 Std. /122 Std. Solar
bis 63 Std. / 77 Std. Solar

bis 28 Tage / 37 Tage Solar
bis 90 Tage / mind. 1 Jahr Solar
bis 89 Std. /122 Std. Solar
bis 63 Std. / 77 Std. Solar
HF SensorGarmin Elevate Gen. 4Garmin Elevate Gen. 5Garmin Elevate Gen. 4Garmin Elevate Gen. 5Garmin Elevate Gen. 4Garmin Elevate Gen. 5
Multiband – GNSS1 1
Wasserdicht10 ATM 10 ATM 10 ATM 10 ATM 10 ATM 10 ATM
1 Nur die Solar Saphir Version der Garmin Fenix 7 ist mit Multiband GNSS ausgestattet. Bei der Fenix 7 Pro verfügen alle Modellversionen über dieses Feature.

Wie im Vergleich gut erkennbar, sind sich die Modelle in den wesentlichen Spezifikationen sehr ähnlich und erst bei genaueren Hinsehen finden sich ein paar Unterschiede.

Die Pro-Modelle werden nur in den Versionen Solar und Solar-Saphir angeboten und sind mit der neuesten Generation des HF Sensors wie auch mit Multiband GNSS ausgestattet.

Was ist an der Fenix 7 (Pro) neu?

Die Fenix 7 (Pro) hat im Vergleich zum Vorgängermodell eine lange Liste an Neuerungen und Verbesserungen mitgebracht.

Technisches:

  • Touchscreen, wobei die Bedienung über 5 Tasten weiterhin möglich ist.
  • Neuer HF Sensor Garmin Elevate Generation 4
  • Akkulaufzeiten wurden nochmals verbessert
  • Solar Saphir Modelle mit Multiband GPS
  • SatIQ
  • WLAN und kompletter Musiplayer

Funktionen:

  • Health Snapshot
  • HIIT Workouts
  • verbesserte Schlafüberwachung
  • HRV Status
  • optimierter Trainingszustand
  • Trainingsbereitschaft
  • Wettkampf Widget
  • Stamina
  • Messung der Laufleistung am Handgelenk
  • Morgenbericht
  • kostenlose TopoActive Karten
  • Ski- und Golfkarten vorinstalliert
  • Kartenmanager zur Kartenverwaltung

Fenix 7 Pro bietet zusätzlich noch

  • HF Sensor Garmin Elevate Generation 5
  • Verbessertes MIP Display das bei ungünstigen Lichtverhältnisse besser ablesbar ist
  • Hill Score
  • Ausdauerwert
  • Wetterinformation bei Karten
  • geteilter Display bei Kartenansicht (Karte und Datenfelder)

Hinweis: Laut DC Rainmaker sollen sämtliche neuen Funktionen der Fenix Pro in nächster Zukunft via Update auch auf die älteren Fenix 7 Modelle übertragen werden

Bitte beachten: Der Funktionsumfang der Garmin Fenix 7 (Pro) ist einfach zu groß um wirklich alle wichtigen Features in diesem Testbericht zu beschreiben. Deshalb konzentriere ich mich auf die Neuerungen und wesentlichen Verbesserungen an der Uhr im Vergleich zum Vorgängermodell.

Design und Display

Was die äußere Beschaffenheit der Fenix 7 angeht, gibt es im Vergleich zur Fenix 6 keine Änderungen. Abmessungen wie Größe und Gewicht blieben unverändert und auch bei den Materialien setzt man wieder auf Edelstahl oder Titan und auf hochwertige Uhrengläser.

Die Fenix 7s (Pro) ist mit 42 mm Durchmesser optimal für Personen mit schlanken Handgelenken. Für Damen wird das Modell in attraktiven Farben und Designvarianten angeboten

Wieder hat man sich wieder für das transflektive MIP-Display entschieden, das zwar mit AMOLED Displays in Sachen Auflösung und Farbwiedergabe nicht mithalten kann, dafür aber bei allen Lichtverhältnissen sehr gut ablesbar ist.

Die große Neuerung ist natürlich der Touchscreen, der auf allen Modellen zu finden ist. Ab sofort ist es also möglich die Fenix 7 nur durch Wischgesten und Tippen zu bedienen. Das wirklich Positive daran ist aber der Umstand, daß auch die Tasten wie bisher gewohnt genutzt werden können.

Ich habe während dem Training, wenn ich verschwitzt war oder es geregnet hat, immer die Tasten verwendet. Im Alltag bevorzugte ich aber den Touchscreen.

Natürlich gibt es auch einen große Auswahl an vorinstallierten Watchfaces und Displaydesigns, die über Connect IQ zum Download bereitstehen. Außerdem kannst Du in der App auch Dein persönliches Design inklusive eigenen Bild entwerfen.

TIPP: Was bedeutet Saphir? Damit ist das Saphirglas gemeint, das den Display schützt. Es ist besonders robust und kann nur schwer zerkratzt werden. Laut Hersteller handelt es sich dabei zwar um das dritthärteste Mineral ist aber trotzdem nicht absolut kratzfest.

Akkulaufzeit

Zum dem Thema gibt es meines Erachtens nicht viel zu sagen. Selbst wenn der Hersteller bei seinen Angaben vielleicht ein wenig zu optimistisch ist, sind die Akkulaufzeiten der Fenix 7 (Pro) mehr als beeindruckend.

In meinem Praxistest sah mein typisches Nutzungsverhalten wie folgt aus.

  • Uhr wurde 24/7 getragen
  • sämtliche Sensoren permanent aktiviert ( bspw. HF, SpO2)
  • Nutzung der Schlafüberwachung
  • 4 Stunden Training wöchentlich mit GPS (Multiband GNSS)
  • 3 Stunden Training wöchentlich ohne GPS
  • Benachrichtigungen aktiviert
  • täglich 1x Health SnapShot
  • gelegentliche Verwendung des Musikplayers

Bei dieser Verwendung hat der Akku meiner Fenix 7X Solar ganze 13 Tage durchgehalten. Da ich außerhalb der Testphase, die Schlafüberwachung oder die SpO2-Messung nur selten nutze, verlängerte sich die Akkulaufzeit auf durchschnittlich 18 Tage.

Es gibt nur ganz wenige Smartwatches am Markt (Stichwort Huawei) die ähnlich gute Akkulaufzeiten anbieten können.

Was bringt die Solarfunktion bei der Garmin Fenix 7

Auf obigen Bild ist der Ring am Displayrand schön zu erkennen, in dem sich der Großteil der Solarzellen befinden. Genau in diesem Teil des Displays wird das meiste Sonnenlicht aufgenommen und am effektivsten in Energie umgewandelt.

Unter der restlichen Fläche des Displays sind noch weitere Solarzellen verbaut, die jedoch weit weniger Licht aufnehmen.

Ich habe die Solarfunktion im Frühjahr getestet und konnte dafür einige zum Teil sehr sonnige Tage nutzen.

  • 60 Minuten Spaziergang mit dem Hund bei strahlenden Sonnenschein
  • 90 Minuten Laufen bei leichter Bewölkung
  • 4 Stunden Gartenarbeit ebenfalls bei strahlenden Sonnenschein

Natürlich sammelte ich in den 4 Stunden Gartenarbeit die meiste Sonnenergie, während der 90 Minuten Lauf fast gar Nichts brachte.

Wirklich interessant ist aber, daß sich die zusätzliche Energie via Solarfunktion nicht wesentlich auf die Akkulaufzeit auswirkte. Weder konnte ich eine Steigerung des Akkuladestands, noch eine bedeutende Senkung des Verbrauchs bemerken.

Eine Recherche im Netz zeigte, daß viele andere Nutzer ähnliche Erfahrungen machten.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, daß die Solarfunktion in unseren Breiten, selbst bei Idealbedingungen, keine wesentliche Verbesserung der Akkulaufzeiten bringt. Womit das Feature für mich kein bedeutendes Kaufkriterium darstellt.

Gesundheit und Aktivitäten

Die Fenix 7 (Pro) kann natürlich auch als Fitness Tracker zur Aufzeichnung alltäglicher Aktivitäten verwendet werden, leistet aber auch als Gesundheitsmanager am Handgelenk wertvolle Dienste.

Zu diesem Zweck wurde die Uhr mit folgenden Features ausgestattet.

  • Schrittzähler
  • Inaktivitätsleiste
  • Automatisches Ziel
  • Kalorienverbrauch
  • Etagenzähler
  • Intensitätsminuten
  • Automatische Aktivitätserkennung

Body Battery

Mit dabei ist natürlich auch die beliebte Body Battery. Das kleine Feature, das von viele Garmin Usern regelmäßig genutzt wird, verrät Dir wie es um Deine Energiereserven und um Dein allgemeines Wohlbefinden bestellt ist.

Dazu werden die Daten aus der Schlafüberwachung, der Pulsmessung, der Herzfrequenzvariabilität, der Aktivitätstaufzeichnung und der Stressmessung ausgewertet. Ähnlich wie auf einer Tankanzeige wird über eine Skala von 1 – 100 anzeigt, wie gut Deine Energiereserven aufgefüllt sind.

Außerdem findest Du auch Informationen dazu, wie gut Du Dich in der Nacht erholt hast und in welchen Tagesphasen Du die meiste Energie verbraucht hast.

Ich finde die Messwerte der Body Battery immer wieder sehr aufschlussreich und interessant. Vor allem, weil das Tool Daten liefert, die mit meinem subjektiven Körpergefühl durchaus übereinstimmen.

Garmin Body Battery

Health Snap Shot

Die wirklich einzige Neuerung ist der Health SnapShot, den wir bereits von der Garmin Veru 2 kennen. Dabei handelt es sich um ein Feature, das eine Momentaufnahme der relevanten Vitaldaten erstellt.

Zu diesem Zweck werden innerhalb von zwei Minuten Herzfrequenz, Blutsauerstoffsättigung, Atemfrequenz, Herzfrequenzvariabilität und Stressfaktor gemessen. Die Messdaten sollen Deinen allgemeinen kardiovaskulären Zustand beschreiben.

Garmin Health Snap Shot

HRV Status

Als große Neuerung findet sich der HRV Status an der Garmin Fenix 7 (Pro). Bei diesem Tool geht es ähnlich wie bei der schon oben erwähnten Body Battery um die Messung der Herzfrequenzvariabilität. Jedoch mit dem Unterschied, daß dabei aktuelle Messungen mit historischen Messdaten verglichen werden.

Aus diesem Grund musst Du die Uhr zuerst rund drei Wochen permanent tragen um überhaupt einmal die ersten Informationen zu Deinem HRV Status zu erhalten. In diesem Zeitraum werden Messdaten gesammelt, die sozusagen Deine Baseline darstellen. Zukünftige Messwerte werden dann mit diesem Grundwert verglichen.

Der HRV Status zeigt Dir wie gut Du Dich von den alltäglichen Herausforderungen und sportlichen Aktivitäten erholst und wie sich diese Belastungen auf Deinen Trainingszustand auswirken.

Die Herzfrequenzvariabilität spielt aber auch eine wesentliche Rolle in der Beurteilung der Schlafqualität.

Abhängig von Messergebnis wird der HRV Status in verschiedenen Kategorie angezeigt – Ausgewogen, Unausgewogen, Niedrig, Schlecht.

Niedrige HRV Werte können auf eine schlechte Erholung, oder eine zu hohe Trainingsbelastung hinweisen, während hohe HRV Messungen bedeuten, daß du aktuell in bester Verfassung bist. Es macht daher Sinn, wenn Du die Angaben aus dem HRV Status in Deiner Trainingsplanung berücksichtigst.

In meinem Ratgeber Herzfrequenzvariabilität- Warum die HRV so wichtig ist erfährst Du alles Wichtige zum Thema

Sport und Fitness

Garmin ist bekannt für seine Fülle an verschiedenen Funktionen und natürlich bildet dabei die Fenix 7 (Pro) als Premium Multisportuhr keine Ausnahme.

Das lässt sich bereits an der langen Liste der unterschiedlichen Sportmodi erkennen, die mit der Vorstellung der Pro-Modelle nochmal erweitert wurde.

Hier auszugsweise die wichtigsten Sportprofile

Laufen

  • Wandern
  • Laufen
  • Trailrun
  • Ultra Run
  • Laufband
  • virtueller Lauf
  • Indoor-Strecke
  • Abenteuerrennen
  • Hindernisrennen
  • Spaziergang

Radfahren

  • Fahrrad,
  • Indoor-Fahrrad,
  • MTB,
  • eBike,
  • eMTB,
  • CycleCross,
  • Pendeln mit dem Fahrrad,
  • Radtour,
  • Rennrad,
  • BMX,

Fitness

  • Krafttraining,
  • Cardio,
  • HIIT,
  • Yoga,
  • Pilates,
  • Ellipsentrainer,
  • Stepper,
  • Indoor-Rudern,
  • Indoor-Klettern,
  • Bouldern

Wassersport

  • Poolschwimmen,
  • Freiwasserschwimmen,
  • Swimrun,
  • SUP,
  • Kajak,
  • Rudern,
  • Surfen,
  • Kiteboard,
  • Windsurfen,
  • Wildwasser,
  • Boot,
  • Segeln ,
  • Segelrennen,
  • Segelexpedition,
  • Wakeboard,
  • Wakesurfen,
  • Wasserski,
  • Schnorchel,

Ballsport

  • Fußball/American Football,
  • Basketball,
  • Baseball,
  • Softball,
  • Volleyball,
  • Cricket,
  • Lacrosse,
  • Rugby,
  • Feldhockey,
  • Eishockey,
  • Ultimate Frisbee,
  • Tennis,
  • Pickleball,
  • Padel,
  • Racquetball,
  • Squash,
  • Badminton,
  • Tischtennis,

Sonstiges

  • Fischen,
  • Jagen,
  • Discgolf,
  • Reiten,
  • Bogenschießen
  • Boxen,
  • Mixed Martial Arts,
  • Ski,
  • Snowboard
  • Schneeschuhlaufen,
  • Eislaufen,
  • ATV,
  • Schneemobil,
  • Motocross,
  • Motorrad,

Alleine diese Listen zeigen wie vielfältig und universell die Garmin Fenix 7 (Pro) verwendbar ist

Wie schon beim Vorgängermodell kann der einzelne Sportmodus ganz nach den eigenen Ansprüchen konfiguriert werden.

So werden Dir mehrere Displayseiten angeboten, die Du jeweils mit maximal fünf Datenfeldern befüllen kannst. Ich schätze diese Funktion sehr, weil ich eine fast schon puristische Trainingsanzeige bevorzuge. Mir reicht Dauer, HF, Pace und Distanz völlig aus.

Auf vielen anderen Uhren werden aber oft noch viele andere Messdaten eingeblendet, weshalb die Anzeige dann unübersichtlich wird. Bei Garmin Uhren habe ich dieses Problem nicht.

Obwohl man es gar nicht gesondert anführen muss, möchte ich trotzdem an dieser Stelle noch erwähnen, daß die Garmin Fenix 7 natürlich mit externen Sensoren ( bspw. Brustgurt) kompatibel ist und Trainingsdaten natürlich exportiert werden können. ( Strava, Adidas Running, Komoot usw.)

Die neuen Funktionen der Fenix 7 ( Pro ) für Sport und Training

Für Sport, Training und Fitness bietet die Garmin Fenix 7 (Pro) die meisten Neuerungen und Verbesserungen an. Dabei handelt es sich größtenteils um Features für Ausdauersportarten wie Laufen oder Radfahren.

Doch bevor ich darauf näher eingehe möchte ich Dir noch kurz das neue HIIT-Sportprofil von Garmin zeigen.

Den HIIT-Sportmodus kennen wir bereits von der Garmin Venu 2, der einige interessante Features für diese spezielle Aktivität bereitstellt.

Dazu wird eine eigene Timer-Funktion angeboten, mit der Du verschiedenen Trainingsformen wie AMRAP (As Many Repetitions As Possible/ so viele Wiederholungen wie möglich), ENOM (every Minute on the Minute) und TABATA mit allen Übungen und Intervallen bequem aufzeichnest.

Ergänzend dazu kannst Du ganze Trainingsprogramme nutzen, die mittels animierten Übungsanleitungen erklärt werden.

Hier an dieser Stelle sei noch erwähnt, daß Garmin Dich über die Connect App in unterschiedlicher Weise bei den Training unterstützt. So hast Du die Möglichkeit

Doch zurück zu den neuen Sport- und Trainingsfunktionen der Garmin Fenix 7, die ich Dir nun kurz vorstellen möchten.

Trainingsbereitschaft

Die Trainingsbereitschaft hilft Dir Dein Training effizienter zu gestalten, um damit bestmöglichste Ergebnisse zu erzielen. Dazu werden Messdaten aus dem HRV Status, der Schlafüberwachung, der Trainingsbelastung und den Erholungszeiten ausgewertet.

Der daraus ermittelte Score zeigt Dir, ob Du ein hartes und intensives Training absolvieren kannst oder es vielleicht ein wenig ruhiger angehen lassen solltest, um Deinen Körper zu schonen.

Ziel ist es, immer die Trainingsintensität zu wählen, die für Dich aktuell den größten Nutzen bedeutet.

Die Trainingsbereitschaft wird ähnlich wie der HRV Status in fünf verschiedenen Kategorien Schlecht-Niedrig-Mäßig, Optimal und Hoch eingeteilt, wobei noch eine Skala von 0-100 berücksichtigt wird.

Ich halte die Trainingsbereitschaft für eine sehr nützliche und wichtige Funktion. Hobbysportler – auch ich nach vielen Jahren Sport – neigen dazu, zu häufig und zu intensiv zu trainieren, was absolut kontraproduktiv ist. Hält man sich an die Empfehlungen des Tools, wird das Risiko eines Übertrainings deutlich reduziert.

Verbesserter Trainingszustand

Neue Metriken wie der HRV Status oder Akute Belastung werden ab sofort bei der Ermittlung des Trainingszustandes berücksichtigt, weshalb dieser noch tiefere Einblicke zu Gesamtbelastung und Trainingsroutinen ermöglicht. Informationen zum jeweiligen Status sind daher zuverlässiger und aussagekräftiger, wodurch Du die Qualität und Auswirkungen einzelner oder mehrerer Trainingseinheiten besser beurteilen kannst.

Der Trainingszustand war und ist ein tolles Feature, das aber in der Vergangenheit bei vielen Garmin Usern durch widersprüchliche Informationen oft für ein wenig Verwirrung sorgte -Stichwort Trainingszustand Unproduktiv.

Durch die Berücksichtigung der neuen Metriken habe ich den Eindruck, daß die Einschätzungen des Trainingszustandes zutreffender und plausibler sind.

Wettkampf-Widget

Diese Anwendung zeigt Informationen zur Rennvorbereitung an, einschließlich einer renntagesspezifischen Leistungsvorhersage, dem Wetter am Renntag und einer Countdown-Uhr – alles in einem Widget. In Kombination mit den täglichen Trainingsvorschlägen gibt es sogar die Möglichkeit sich einen eigenen mehrwöchigen Trainingsplan zu erstellen .

Stamina

Für Laufen oder Radfahren wurden die sogenannte Stamina entwickelt. Stamina bedeutet nichts Anderes als Ausdauer und genau darum geht es bei dieser Funktion.

Die Stamina ist sozusagen Deine Tankanzeige während einer Aktivität.

Konkret zeigt Dir die Stamina-Funktion wie es um Deine Energiereserven bestellt ist, die im Laufe eines Trainings permanent abnehmen. Mit diesem Feature sollst Du den Energieverbrauch optimieren können und eine vorzeitige Erschöpfung während dem Training oder einem Wettkampf vermeiden. Dazu gibt es vier Messwerte

  • aktuelle Stamina
  • gesamte Stamina
  • Stamina nach Distanz
  • Stamina nach Zeit

Während die aktuelle Stamina Dein momentanes Energielevel zeigt, berücksichtigt die gesamte Stamina auch vergangene Aktivitäten. Solltest Du Dich von der letzten Aktivität nicht genügend erholt haben, kann es sein, daß du mit einer gesamten Stamina unter 100% startest.

Die beiden anderen Stamina – Werte zeigen Dir die geschätzte Distanz oder Zeit, die Du mit der aktuellen Aktivitätsintensität zurücklegen kannst.

Ausdauerwert

Aktuell (Stand 06/2023) nur auf der Fenix 7 Pro verfügbar, wird dieses Tool zukünftig auf allen Fenix Modellen verwendbar sind.

Wie der Name schon verrät, geht es wieder um die Ausdauer, jedoch dieses Mal unter anderen Gesichtspunkten.

Während die Stamina nur bei Laufen oder Radfahren wirklich einen Sinn macht, kann der Ausdauerwert bei jeder Sportart verwendet werden. Die Hauptaufgabe dieser Funktion ist es, Deine aktuelle Ausdauer zu ermitteln, wofür die Dauer und die Intensität Deiner Aktivitäten berücksichtigt wird.

Es gilt der Grundsatz – Je länger, umso besser. Je intensiver, umso besser.

Damit ist der Ausdauerwert dem bekannten VO2max sehr ähnlich, hat aber einen riesigen Vorteil. Der VO2max lässt sich ab einem gewissen Alter oder Fitness Level nur noch über viele intensive Aktivitäten im aeroben Bereich verbessern.

Der Ausdauerwert hingegen kann auch durch lange Trainings im niedrigen Pulszonen gehalten oder verbessert werden.

Hill Score

Ein weiteres Features, das momentan nur auf der Fenix 7 Pro zu finden ist, aber schon bald auf die anderen Fenix Uhren überspielt wird ist der Hill Score.

Dieses Tool kann bei Laufen, Wandern und Gehen verwendet werden und zeichnet dabei die Ausdauer am Berg und die Kraft am Berg bei Anstiegen ab 2% automatisch auf.

Der Messwert Ausdauer am Berg ist selbsterklärend. Es geht dabei darum zu ermitteln, wie lange Du bergauf gehen oder laufen kannst ohne dabei zu ermüden.

Mit Kraft am Berg wird die Fähigkeit gemein, wie kraftvoll Du bergauf laufen kannst. Dabei kann ein sehr steiler Anstieg im langsamen Tempo ebenso viel Kraft benötigen wie eine schnellere Pace bei einer moderaten Steigung.

Leistungsmessung am Handgelenk

Die Leistungsmessung oder auch Wattmessung ist bei Radsportlern schon seit Langem eine viel genutzte Funktion. In den letzten Jahren wird diese Messung auch immer öfter beim Laufen verwendet.

Zum Einen, weil es inzwischen schon sehr gute Geräte dafür gibt, zum Anderen weil die Leistung eine hervorragende Alternative zu den bisherigen Metriken wie Puls und Pace ist. Das gilt besonders beim Intervalltraining oder Läufe im hügeligen Gelände.

War bisher zur Wattmessung immer ein externer Sensor notwendig, bietet Garmin nun die Möglichkeit der integrierten Messung direkt am Handgelenk an.

Mehr zum Thema Leistungsmessung beim Laufen erfährst Du hier und hier

Fenix 7 (Pro) mit umfassender Kartennavigation

Wenn Du zur Fraktion der Outdoor Sportler gehörst, dann werden Dich folgende Neuerungen an der Garmin Smartwatch besonders interessieren.

Schon die Vorgängerversionen der Garmin Fenix waren als hervorragende Outdoor Sportuhren mit einem großzügigen Paket an Navi-Funktionen bekannt. Doch der Hersteller hat bei der Fenix 7 ( Pro) noch weitere Möglichkeiten zur Verbesserung gefunden.

Da wäre einmal eine riesige Auswahl an Topo Active Karten, die kostenlos zum Download angeboten werden. Als Extra gibt es auch noch ein Sortiment an Ski- und Golfkarten.

Zusätzlich wurde ein Kartenmanager eingerichtet, der den Download, die Installation und die Verwaltung des Kartenmaterials deutlich vereinfachen soll.

Mit der Pro-Version sind aber noch weitere Features dazu gekommen.

Bildquelle © the5krunner

So können zusätzlich zum Kartenmarterial auch noch Wetterdaten und diverse Leistungsdaten mit eingeblendet werden. Und es gibt auch noch verschiedene Overlays, um so das Gelände besser beurteilen zu können.

Bildquelle © the5krunner

Mit Garmin Connect oder Garmin Explore lassen sich einfach und bequem Routen planen und ebenso unkompliziert auf die Uhr übertragen. Alternativ lässt sich dafür auch Komoot verwenden, wofür inzwischen auch eine eigene App in Connect IQ angeboten wird.

Hast Du die Applikation einmal auf der Fenix 7 (Pro) installiert, kannst Du sogar während der Aktivität die Route neu berechnen lassen.

Typische Features wie

  • Wegpunkte
  • Zurück zum Start
  • Punkt zu Punkt Navigation
  • Abbiegehinweise
  • Arround Me Modus
  • Höhenprofil
  • Barometer
  • Climb Pro
  • Distanz zum Ziel

die wir schon vom Vorgängermodell kennen, finden sich natürlich auch an der Fenix 7 ( Pro)

Tipp: Ich selbst bin in Sachen Navigation nicht so bewandert, weil ich kaum Gelegenheit habe, diese Funktionen ausgiebig zu testen. Wenn Du mehr über das Thema erfahren möchtest, dann empfehle ich Dir Navigation Professionell oder den GPS Radler, die beide wahre Experten sind.

Messgenauigkeit bei Herzfrequenz

Wie oben bereits angeführt, wurde die Fenix 7 mit dem neuen Garmin Elevate Gen.4 Herzfrequenz Sensor ausgestattet, den ich bereits bei meinem Test der Garmin Venu 2 ausprobiert habe und von der Messgenauigkeit beeindruckt war.

Ähnliche Ergebnisse erwartete ich auch bei der neuen Fenix.

Konkret habe ich die Garmin Fenix 7 mit der Polar Vantage M2 und dem Polar H10 verglichen.

Zuerst folgte ein lockerer 10 KM Lauf bei dem ich das Tempo nur gering veränderte.

Garmin Fenix 7 grün
Polar Vantage M2 mit Brustgurt blau

Garmin Fenix 7Brustgurt
durchschnittliche HF139 bpm139 bpm
maximale HF149 bpm154 bpm
Garmin Fenix 7 Herzfrequenz Messung Genauigkeit

Erwartungsgemäß kann zwischen den beiden Geräten kein wesentlicher Unterschied festgestellt werden. Außer ganz zu Beginn, wo die Fenix 7 offenbar ein paar Minuten braucht um in die Sache reinzukommen und ganz am Schluss, wo eine merkwürdige Pulsspitze zu sehen ist, weshalb die Fenix auch eine höhere maximale Herzfrequenz angibt. Ansonsten sind die Messungen fast ident.

Als nächstes musste sich die Fenix 7 bei einem Sprint Training beweisen, wo sie wieder mit der Polar M2 mit Brustgurt, aber auch mit der Fenix 6 verglichen wurde.

Garmin Fenix 7 grün
Polar Vantage M2 mit Brustgurt blau
Garmin Fenix 6 rot

In diesem Diagramm sind nur die eigentlichen Sprinteinheiten und nicht der ganze Lauf dargestellt. Es ist gut zu erkenne, daß die Fenix 6 ab dem ersten Sprint große Probleme hat korrekte Messwerte zu liefern. Ab dem fünften Sprint schmiert die Uhr völlig ab.

Die Fenix 7 hingegen liefert zwar keine perfekten Daten, ist aber an den Messdaten des Brustgurts ziemlich nahe dran, wobei die Uhr während eines Sprints fast nie so hohe Herzfrequenzen misst wie der Gurt, sondern immer knapp darunter bleibt.

Bedenkt man aber, daß die optische Pulsmessung in den vergangenen Jahren für solche Aktivitäten kaum zu gebrauchen war, stellt der neue Garmin Sensor schon fast einen Quantensprung dar.

GNSS mit Multiband

Eine der wesentlichsten Neuerungen ist die Einführung des Multiband – GNSS, das nur auf den Sapphire-Modellen verfügbar ist. In diesem Zusammenhang möchte ich ein paar Begriffe kurze erklären.

GNSS (Global Navigation Satellite System) ist die Bezeichnung für die aktuell fünf verfügbaren Navigationssatellitensysteme GPS, GLONASS, Galileo, Beidou und QZSS. Diese Systeme können bei Bedarf von der Fenix 7 zur Standortermittlung, Streckenmessung und Navigation verwendet werden.

Vereinfacht erklärt erfolgt die Verbindung zwischen Uhr und Satellit über ein einziges Frequenzband. Wird das Signal jedoch durch topographische Gegebenheiten, Bäume, hohe Häuser, starke Bewölkung oder Stromleitungen beeinträchtigt, beeinflusst das natürlich auch die Messergebnisse.

Nun hat man Multiband entwickelt, wodurch die Smartwatch auf mehreren Frequenzbändern das Satellitensignal empfängt. Dadurch erhofft man sich genauere Messungen.

SatIQ – Bestes GPS, dann wenn es notwendig ist

SatIQ ist ein Feature, das erst via Software Update an die Fenix 7 ausgespielt wurde und eine wesentliche Verbesserung der Streckenmessung in schwierigen Gelände bringt.

Das Tool sucht je nach Beschaffenheit der Umgebung automatisch immer die bestmöglichste Satellitenverbindung. Bist beispielsweise im offenen Gebiet unterwegs, wo das Signal ungehindert empfangen werden kann, reicht wahrscheinlich der herkömmliche GPS ( GLONASS/ Galileo) – Modus, um trotzdem eine zuverlässige Streckenaufzeichnung zu erhalten.

Im dichten Wald, in tiefen Tälern oder im städtischen Gebiet mit vielen hohen Häuser hingegen, kann der Signalempfang beeinträchtigt sein, was sich auf die Messgenauigkeit auswirkt. In diesem Fall wechselt SatIQ automatisch in den Multiband-GNSS Modus, wodurch eine präzise Messung zustande kommt.

Kommen wir aber zurück zu den Testergebnissen.

Um die Streckenmessung zu testen absolvierte ich einen Lauf auf meiner Stammstrecke, die rund 11 KM lang ist. Mit dabei waren natürlich die Fenix 7, aber auch die Polar M2, die Fenix 6 und die Huawei Watch GT3.

Garmin Fenix 7 grün/ gemessene Strecke 10,86 Km
Polar Vantage M2 blau/ gemessene Strecke 10,96 Km
Garmin Fenix 6 rot/ gemessene Strecke 10,78 Km
Huawei Watch GT3 gelb/ gemessene Strecke 10,73

Meine übliche Hausrunde – circa 11 Km lang
Nach rund 3 Kilometer ist in diesem Streckenabschnitt schön zu erkennen, daß die Polar M2 etwas versetzt zu den anderen Uhren ist.
Hier ist es die Huawei Watch GT3 (gelb) die nicht nur die Kurve deutlich abkürzt, sondern auch in weiterer folge deutlich versetzt und teilweise im Wasser die Strecke misst.
Während die Huawei Uhr schön langsam wieder auf die eigentliche Strecke zurückfindet, ist es jetzt die Fenix 7, die nun abdriftet und teilweise die Messung sogar über Hausdächer führt. Interessanterweise hatte die Venu 2 vor einigen Monaten an der selben Stelle ähnliche Probleme.
Und in diesem Streckenabschnitt ist die Fenix 7 die einzige Uhr, die wirklich korrekt misst. Die Polar M2 ist zu weit rechts und die Fenix 6 und die Watch GT 3 sind zu weit links und führen die Strecke auch wieder über Hausdächer.

Dieser Testlauf zeigt, daß es offensichtlich keiner Uhr gelingt, die gesamte Strecke wirklich präzise aufzuzeichnen. Jedoch sieht man sich die Messergebnisse an, bewegen sich diese zwischen 10,73 km und 10,96 Km, was eine Differenz von 230 Meter bedeutet. Und ich kann mit diesem Messunterschied bei dieser Streckenlänge absolut leben.

Die Taschenlampe

Bevor ich zum Ende komme, noch ein paar Worte zur Taschenlampe, die es ausschließlich nur bei der Fenix 7X und sämtlichen Fenix 7 Pro Modellen gibt. Zu diesem Zweck wurden an der Oberseite der Uhr drei LED Lampen verbaut.

Wenn Du dich genau wie ich jetzt fragst, wozu man eine Taschenlampe auf der Uhr braucht, dann habe ich in meinen Recherchen folgende Szenarien gefunden.

Du kannst sie verwenden um gesehen zu werden. Die Lampe leuchtet/ blinkt/ pulsiert, wodurch Du in der Nacht besser erkannt wirst. Beispielsweise wenn Du bei schlechten Lichtverhältnissen ein Lauftraining absolvierst oder gerade eine größere Wanderung unternimmst.

Außerdem kannst Du es als Signal für die Trittfrequenz beim Laufen verwenden. Bewegt sich Dein Handgelenk nach vorne, leuchtet die Lampe weiß, bei der Bewegung nach hinten dann rot.

In Notsituation lässt sich damit ein SOS – Signal absetzen.

Smarte Features

Hier hat die Garmin Fenix 7 im Vergleich zu den Vorgängermodellen nichts Neues zu bieten, weshalb ich die Features hier nur kurz aufliste.

Für wen ist die Garmin Fenix 7 (Pro) geeignet + Empfehlung

Die Garmin Fenix 7 (Pro) ist ohne Zweifel die beste Multisportuhr, die momentan am Markt erhältlich ist. Durch die großzügige Ausstattung an verschiedenen Funktionen lässt sich die Smartwatch so gut wie bei allen sportlichen Aktivitäten verwenden.

Aus diesem Grund gibt es keine spezielle Gruppe an Nutzern, an die sich die Garmin Fenix 7 (Pro) bevorzugt wendet. Jeder, der sich für die Smartwatch interessiert wird auch eine sinnvolle Verwendung dafür finden.

Aber…

Mit der Garmin Fenix 7 verhält es sich ähnlich wie mit dem berühmten Schweizer Taschenmesser. Das kleine Tool ist sehr beliebt, weil es viele praktische Funktionen anbietet. In der Praxis werden davon aber vielleicht 2 oder 3 wirklich verwendet und der Rest maximal einmal ausprobiert.

Und genauso ist auch bei der Fenix 7. Die meisten User verwendet maximal 10% der angebotenen Funktionen. Und dabei handelt es sich im Regelfall um Features, die man an vielen anderen Garmin Uhren ebenfalls findet.

Die Garmin Fenix 7 (Pro) kostet eine ordentliche Stange Geld. Du solltest Dir sicher sein, daß Du einen Großteil der angebotenen Features auch wirklich brauchst.

Meine Empfehlung lautet daher

  • Bist du fitnessbegeistert und gesundheitsbewusst, dann könnte die Garmin Venu 2 die richtige Uhr für Dich sein
  • Bist Du motivierter Hobbysportler, dann schau Dir einmal den Garmin Forerunner 255/265 näher an
  • Bist Du gerne Outdoor unterwegs, dann wäre die Garmin Instinct 2 vielleicht etwas für Dich

Natürlich spricht aber nichts dagegen, wenn Du Dir die Garmin Fenix 7 (Pro) gönnen möchtest.

Fazit

Man kann es gar nicht oft genug sagen – Die Garmin Fenix 7 (Pro) ist ohne Zweifel die beste Multisportuhr, die momentan am Markt erhältlich ist. Durch den riesigen Funktionsumfang lässt sich die Uhr

  • als Fitness Tracker für alltägliche Aktivitäten
  • zur Überwachung der eigenen Gesundheit
  • als persönlicher Coach für alle sportlichen Aktivitäten
  • als Begleiter bei Wanderungen oder Bergtouren

Meines Erachtens gibt es derzeit kaum eine andere Uhr, die mit der Fenix 7 Pro vergleichbar wäre und wenn doch, dann ist es ziemlich sicher wieder eine Smartwatch von Garmin.

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Letzte Aktualisierung am 29.02.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API