Sportuhren zum Radfahren

Sportuhren und Fitness Tracker zum Radfahren

Radfahren gehört neben Laufen und Schwimmen zu den beliebtesten Sportarten. Egal ob beim Radausflug mit der Familie oder bei einer harten Trainingseinheit interessieren sich immer mehr Radsportler für Ihre Leistungsdaten wie Distanz, Geschwindigkeit, Kalorien oder Puls. Wir zeigen Dir, welche Sportuhren optimal zum Radfahren sind und was sie können. 

Auf dieser Seite findest Du folgende Informationen zu Sportuhren zum Radfahren

Gleich zu Beginn möchten wir Dir einen Vergleich der unserer Meinung besten Sportuhren zum Radfahren zeigen. Bei den ausgewählten Modellen haben wir auf diese wichtigen Kriterien geachtet

  • Pulsmessung soll auch mittels Brustgurt möglich sein ( warum erklären wir später)
  • GPS muss integriert sein
  • spezielle Leistungsdaten für Radfahren sollen gemessen werden
  • das Modell muss kompatibel mit externen Sensoren für Trittfrequenz und Geschwindigkeit sein

 

Vergleich – die besten Sportuhren zum Radfahren



Technische Daten

Display

Gewicht

Akkulaufzeit

Wasserfest

Datenauswertung


Pulsmessung

integriert

mit Brustgurt möglich 

Kalorien

GPS

Navigation

Barometer

Kompass

Kompatibel mit

Trittfrequenz

externer Sensor


Geschwindigkeit

externer Sensor




Polar

V800


k.A.

79 Gramm

bis 13 Std. / Training

Polar Flow


mit Routing


Garmin 

Vivoactive HR


Farbdisplay Touchscreen

48,2  Gramm

bis 13 Std./ Training

Garmin Connect



Suunto 

Ambit


Matrix Farbdisplay

80 Gramm

bis 30 Std./ Training

Suunto Movescount



TomTom

Runner 3


OLED Touchscreen

50 Gramm

bis 11 Std./ Training

Tomtom Sport App


mit Routing


Garmin

FR 735XT


Farbdisplay

Touchscreen

40 Gramm

bis 14 Std./ Training

Garmin Connect


mit Routing


 

Sportuhren zum Radfahren  – Ratgeber

Genau wie bei Sportuhren zum Laufen oder Schwimmen, gibt es auch bei Pulsuhren und Fitness Tracker zum Radfahren Kriterien auf die Du achten solltest
 

Pulsmessung beim RadfahrenPulsuhren und Fitness Tracker zum Radfahren

Die meisten modernen Sportuhren verfügen über einen integrierten Herzfrequenzsensor, wodurch der Puls direkt am Handgelenk gemessen wird. Wie bei allen Ausdauersportarten liefert die optisch-elektrische Pulsmessung auch beim Radfahren präzise und zuverlässige Werte.

Aufgrund der abgewinkelten Handhaltung direkt am Lenker solltest Du die Sportuhr etwas höher ( rund eine Handbreite über dem Gelenk) tragen und für einen festen Sitz sorgen. Sollte es wider Erwarten trotzdem zu Problemen bei der Herzfrequenzmessung kommen, kannst Du alternativ die meisten Pulsuhren oder Fitness Tracker mit einem Brustgurt verbinden.

Genauso wie bei anderen Ausdauersportarten ist es auch beim Radfahren wichtig, in einer angemessenen Intensität zu trainieren. Eine dauerhaft zu hohe Belastung, also zu hohes Tempo, sehr lange Strecken oder zu viele Trainingseinheiten führen zu einer Überbelastung, die unter Umständen in Verletzungen oder sonstigen gesundheitlichen Schäden enden kann.

Um Dein Training wirklich effizient zu gestalten, solltest Du Deinen optimalen Pulsbereich kennen. Wie Du die maximale Herzfrequenz und die zu Dir passenden Pulszonen ermittelst, zeigen wir Dir in dieser Anleitung.
 

GPS mit Routenfunktionen

GPS gehört inzwischen schon fast zur Standardausstattung bei den meisten Sportuhren. Über das Global Positioning System wird Deine Trainingsstrecke, die dabei zurückgelegte Distanz, wie auch Geschwindigkeit und Pace aufgezeichnet.

Inzwischen können aber einige Modelle bereits wesentlich mehr. Wie bereits im obigen Vergleich angeführt, sind verschiedene Sportuhren mit einer Routenführung ausgestattet. Damit hast Du die Möglichkeit eigene Routen direkt am heimischen PC zu planen und als GPX- oder TCX- Datei auf Deine Sportuhr zu laden.

Während der Fahrt wirst Du mittels akkustischer und visueller Signale auf Richtungsänderungen aufmerksam gemacht. Aufgrund der zumeist recht guten Qualität der Displays in Sachen Auflösung und Helligkeit, lässt sich die Route und Karte auch bei schlechteren Lichtverhältnissen üblicherweise recht gut ablesen.

Jedoch lässt sich die Routenführung nicht mit einem Auto-Navi vergleichen. Es handelt sich dabei vielmehr um eine Richtungsanzeige, bei der verschiedene Kartendetails mehr oder weniger grob dargestellt werden um damit die Orientierung zu erleichtern.

Hier siehst Du am Beispiel des TomTom Runner 3/ Spark 3/ Adventure wie Du eine Strecke auf die Sportuhr ladest und wie die Routenführung in der Praxis funktioniert. 

Solltest Du als echter Outdoor Fan oder Mountainbike Crack umfangreichere Navi-Funktionen benötigen, dann empfehlen wir Dir aktuell

Diese Modelle bieten die vollwertiges Kartenmaterial direkt am Handgelenk. Dazu ein umfangreiche Navi-Funktionen mit Routing-, Track- und Wegpunktnavigation.
 

Höhenmessung mit Barometer oder GPS?

Besonders für Mountainbiker, deren Touren durch Hügel- und Bergland führt, ist es oft interessant zu wissen, welche Höhen dabei überwunden wurden. Für die Höhenmessung kommen zwei unterschiedliche Messmethoden zur Anwendung – die barometrische und die GPS-gestützte Höhenmessung.
 

Barometrische HöhenmessungSportuhren zum Radfahren Barometer

Basis für diese Messmethode ist der Luftdruck, der mittels Barometer gemessen wird um daraus die aktuelle Höhe zu bestimmen. Je niedriger der Luftdruck umso größer die Höhe, in der man sich befindet.

Die Höhenmessung mittels Barometer ist bei stabiler Wetterlage und gleichbleibenden Temperaturen sehr präzise und liefert Dir ein detailliertes Höhenprofil Deiner Tour. Nachteil ist die zu Beginn der Tour notwendige Kalibrierung des Gerätes. Dazu wird ein Bezugspunkt, zum Beispiel eine Berghütte verwendet, deren genaue Höhenlage über diverses Kartenmaterial bekannt ist.
 

GPS-gestützte Höhenmessung

Die Höhenmessung über das integrierte GPS funktioniert bei den vorgestellten Sportuhren automatisch und ist daher besonders bequem und praktisch. Wie auch bei der herkömmlichen Positionsermittlung ist auch bei der Höhenmessung der Signalempfang mehrerer Satelliten notwendig. Wird das Signal jedoch durch starke Bewölkung, dichten Wald oder umliegende höhere Berge beeinträchtigt, kann es zu Fehlern bei der Messung kommen.

Durch die permanente neue Ermittlung von Position und Höhe, werden etwaige Messfehler jedoch größtenteils austariert.
 

Trittfrequenz

Die Trittfrequenz ist unter begeisterten Radsportlern ein oft heiß diskutiertes Thema, bei dem es um die Frage geht, wieviele Pedalumdrehungen pro Minute optimal sind.

Dazu gibt es zwei verschiedene Ansätze -das kraftbetonte Pedalieren mit niedriger Frequenz oder ein schnelleres Treten mit geringeren Kraftaufwand. Zahlreiche Studien dazu zeigen, daß eine höhere Trittfrequenz mit 100-110 Umdrehungen pro Minute am effizientesten ist und man damit die besten Ergebnisse erzielt. Jedoch wird in diesen Untersuchungen das Streckenprofil, das beim Straßenradsport und Mountainbiking grundlegend unterschiedlich ist, nicht berücksichtigt.

Verschiedene andere Faktoren wie Kurbellänge oder der Fitnesszustand des Fahrers sind ebenfalls ausschlaggebend für die richtige Trittfrequenz. Mehr zu diesem Thema erfährst du hier.

Du musst also ein wenig experimentieren und testen um die optimale Trittfrequenz für Dich zu finden. Das machst Du am Besten mit einem Trittfrequenz-Sensor. Diese externen Sensoren sind sehr einfach direkt am Rad anzubringen und werden mittels Bluetooth oder ANT+ mit der Sportuhr verbunden.

Montage Trittfrequenz-Sensor für die Polar V800

Achim testet den Trittfrequenz-Sensor