Du suchst eine Amazfit Smartwatch und verlierst im Sortiment langsam den Überblick? Das kann ich gut verstehen. In den letzten 18 Monaten hat Amazfit rund ein Dutzend neue Modelle vorgestellt, viele davon mit „Pro“ oder „Ultra“ im Namen.
Die gute Nachricht ist, dass sich die meisten Uhren im Funktionsumfang kaum unterscheiden. Genau das ist aber auch die schlechte Nachricht, denn bei den teuren Modellen zahlst Du nämlich oft für Dinge, die Du im Alltag gar nicht brauchst.
In diesem Ratgeber zeige ich Dir, worin sich die aktuellen Amazfit Modelle wirklich unterscheiden, welche Vor- und Nachteile sie haben und welche Uhr für welchen Einsatz die richtige ist.
Welche Amazfit Smartwatch ist die Beste? – Meine Empfehlung
Amazfit Balance 2 – die beste Amazfit Smartwatch
Hervorragende Kombination aus Smartwatch, Fitness Tracker und Sportuhr. Eine Uhr, die immer passt
Ideal für: Jeden, dem Gesundheit und Fitness wichtig sind, smarte Features schätzt und dabei kein kleines Vermögen ausgeben möchte.
✅ Hybrid Charge für Tagesverfassung und Erholung
✅ Dualband GNSS
✅ große Auswahl an Trainingstools
✅ Kartennavigation mit Routing
✅ komplette Ausstattung an smarten Features
❌ mit 47 mm für sehr schlanke Handgelenke zu groß
Die Balance 2 hat in den letzen Monaten zahlreiche Software Updates erhalten, weshalb sie den fast selben Funktionsumfang wie die Modelle aus der T-Rex Reihe anbietet. Da gibt es keine wesentlichen Unterschiede, weshalb die Balance 2 ein hervorragendes Preis-Leistungs-Angebot ist.
Für dich die richtige Wahl, wenn
➡️ Du eine moderne Smartwatch suchst, die sich für Alltag, Büro und Sport perfekt eignet
➡️ Du wissen möchtest wie es um Deine Tagesform, Energiereserven und Erholung steht.
➡️ Du beim Training fortschrittliche Tools und ausführliche Statistiken nutzen möchtest.
➡️ Du von der Telefonie über Musikplayer bis zum mobile Zahlen alles an der Uhr haben willst
Für dich nicht geeignet, wenn
➡️ Du eine kompakte Uhr suchst, die Balance 2 ist 47 mm relativ groß und leider nur in einer Größe erhältlich.
➡️ Du eine sehr robuste Smartwatch brauchst. Mit Alumiumlünette und Saphirglas gut für den Alltag gerüstet, weniger für heftige Outdoor Abenteuer.
Amazfit Active 3 – der Preiskracher
Maximale Leistung um wenig Geld. Die Active 3 begeistert mit einem herausragenden Preis-Leistungs-Angebot.
Ideal für: Jeden, der auf sein Budget achtet, aber auf nichts verzichten möchte
✅ Kompakte Design, leichtes Tragegefühl
✅ Komplette Gesundheitsüberwachung mit (Hybrid Charge)
✅ Umfassende Trainingsbibliothek
✅ Messung der Laktatschwelle
✅ Kartennavigation mit Routing
❌ Kein Dualband GNSS
❌ Kein Musikplayer
Die Active 3 ist die leicht abgespeckte Version der Balance 2 und bietet daher den fast selben Funktionsumfang an. Für die Streckenmessung steht nur Singleband GNSS zur Verfügung, was in meinem Test aber sehr präzise funktionierte. Musikplayer und mobiles Zahlen fehlen an der Uhr, hat mich aber überhaupt nicht gestört
Für dich die richtige Wahl, wenn
➡️Du eine kompakte Smartwatch möchtest, die wirklich auf jedes Handgelenk passt
➡️Du eine Uhr willst, die mit Touchgesten und Tasten bedient werden kann
➡️Du eine günstige Sportuhr suchst, die trotzdem professionelle Trainingstools bietet
➡️Du für wenig Geld eine vollwertige Kartennavigation mit Routing nutzen möchtest
Nicht für dich geeignet, wenn
➡️Du für Häuserschluchten oder dichten Wald absolut präzise Streckenmessung brauchst
➡️Du über einen Musikplayer Deine Playlist hören möchtest
➡️Du mit der Uhr auch mobil bezahlen willst
Amazfit T-Rex 3 – die beste Outdoor Sportuhr
Robuste Smartwatch, die Alles mit Bord hat, was man für das nächste Outdoor Abenteuer braucht.
Ideal für: Outdoor Fans, Handwerker, Ultrasportler, Trailläufer und Abenteurer.
✅ Hochwertige Materialien
✅ 10 ATM wasserdicht, für Tauchen geeignet
✅ lange Akkulaufzeiten
✅ Barometer, Kompass, Nachtanzeige
✅ Dualband GNSS und Kartennavigation mit Routing
❌ Kein Lautsprecher
❌ Keine Taschenlampe
Ausgerechnet das älteste Modell in der T-Rex Reihe empfehle ich? Ja und zwar deshalb, weil die T-Rex 3 in den letzten Monaten ebenfalls zahlreiche Updates erhalten hat und daher es kaum noch Unterschiede zur T-Rex 3 Pro oder Ultra 2 gibt.
Für dich die richtige Wahl, wenn
➡️Du eine wirklich robuste und widerstandsfähige Sportuhr suchst
➡️Du eine Smartwatch mit lange Akkulaufzeiten (bis zu drei Wochen) haben möchtest.
➡️Du gerne Tools wie Sonnenstand, Mondphase, Sturmwarnung und Gezeiten nutzt.
➡️Du für Deine Aktivitäten ein komplette Kartennavigation mit Routing benötigst.
Nicht für dich geeignet, wenn
➡️Dein Handgelenk eher schlank ist, denn die Uhr ist fast 49 mm groß
➡️Du unbedingt eine LED Taschenlampe nutzen möchtest.
➡️Du mit der Uhr auch telefonieren willst.
Alle Amazfit Uhren sind sich sehr ähnlich?
Alle Amazfit Smartwatches – egal ob die Bip um 80 Euro oder die T-Rex um 550 Euro – laufen mit Zepp OS und nutzen den selben Pulssensor ( BioTracker 6.0). Genau deshalb bieten sämtliche Modelle einen großen gemeinsamen Funktionsumfang an.
✅ Tagesaktivitäten (Schritte, Distanz, Kalorien)
✅ Schlafüberwachung
✅ BioCharge/ Hybrid Charge
✅ HRV Messung
✅ Gesundheitsalarme (Puls, SpO2, Stress)
✅ Stress Tracking
✅ SpO2 Messung
✅ One Tab Messung
✅ PAI
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✅ Trainingsziele
✅ Trainingsalarme
✅ Intervall Training
✅ Anpassbare Datenseiten
✅ Laufleistung
✅ Laufökonomie
✅ Krafttraining (autom. Erkennung von Sätzen, Wiederholungen und 25 Übungen)
✅ Trainingspläne, Workouts
✅ Zepp Coach
✅ Kartennavigation
✅ Routenplaner
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✅ Benachrichtigungen
✅ Musiksteuerung
✅ Zepp Flow
✅ Sonne/ Mond
✅ Wetter
✅ Kalender/ Aufgaben
✅ Watchfaces
✅ Morgen Update
✅ Uhrenfunktionen
Worin unterscheiden sich die Amazfit Uhren?
Die echten Unterschiede findest Du nur in wenigen Punkten, und die meisten davon betreffen die Hardware.
- Streckenmessung: Die meisten Amazfit Smartwatches sind bereits mit Dualband GNSS ausgestattet. Einig wenige Modelle wurden mit Singleband GNSS ausgerüstet, was für die meisten Hobbysportler aber trotzdem ausreicht. Nur in Häuserschluchten oder im dichten Wald kann es dabei zu kleineren Messabweichungen kommen.
- Navigation: Wirklich bemerkenswert ist, dass fast alle Amazfit Uhren mit Kartennavigation ausgestattet sind, zusätzlich wird in der App auch noch ein Routenplaner angeboten. Die meisten Modelle bieten ergänzend auch die Routing Funktion an, mit der Routen direkt an der Uhr geplant und erstellt werden können. Ausnahmen bilden dabei die BIP – Uhren und die Active 2.
- Lautsprecher: Die T-Rex 3 ist das einzige Modell ohne Lautsprecher, weshalb Du mit dieser Uhr auch nicht telefonieren kannst.
- LED -Taschenlampe: Mit Ausnahme der Bip- Modelle, der gesamten Active Reihe und der T-REx 3 sind alle anderen Uhren mit diesem Tool ausgestattet.
- Musikplayer: Während die Musiksteuerung an allen Uhren mit an Bord ist, fehlt ein Musikplayer an der Bip 6 und der gesamten Active Reihe.
- Größe, Material und Akkulaufzeit: In den technischen Spezifikationen finden sich die größten Unterschiede. Amazfit Uhren werden in verschiedenen Größen angeboten, sind dabei aus unterschiedlichsten Materialen gefertigt, weshalb hier für Jeden das Passende dabei sein sollte.
Standard, Pro und Ultra – was sind die Unterschiede
Amazfit hat in den letzten Monaten nicht nur viele Software Updates ausgespielt, sondern auch zahlreiche „Pro“ und „Ultra“ Modellversionen vorgestellt. Hier erfährst Du worin sich die neue Modellvarianten vom den Standardausführung unterscheiden.
Bip 6 oder Bip Max, welche günstige Amazfit ist die bessere?
Die Bip Reihe richtet sich an alle, die eine günstige Smartwatch mit umfassender Gesundheitsüberwachung suchen. Beide Modelle haben ein eckiges Gehäuse, Lautsprecher, Mikrofon und eine Kartennavigation. Auch die Schwächen teilen sie sich, denn beide haben nur Singleband-GNSS und kein mobiles Bezahlen.
Die Bip 6 (zum Testbericht) hat mich im Test mit zuverlässigen Messwerten und einer vollwertigen Kartennavigation überzeugt. Der Akku hielt in meinem Praxistest rund 10 Tage. Ihr fehlt allerdings ein Barometer, weshalb Höhenmessung und einige Outdoor-Sportarten nicht verfügbar sind. Außerdem bekommt sie laut Amazfit nur noch kleinere Updates.
Die Bip Max hat ein größeres und helleres Display (2,07 Zoll, bis 3.000 Nits), 4 GB Speicher für Karten und Musik, WLAN und laut Amazfit bis zu 20 Tage Akku. Mit 53 Gramm ist sie aber fast doppelt so schwer wie die Bip 6.
Die Bip 6 bleibt das beste Angebot unter 100 Euro. Die Bip Max lohnt sich, wenn Du Musik direkt auf der Uhr hören oder länger ohne Ladegerät auskommen willst.
| Vorschau | Produkt | Preis | |
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Amazfit Bip 6 Smart Watch 46mm, 14 Tage Akku, 1.97“ AMOLED, GPS & kostenloses Kartenmaterial, AI… |
79,90 EUR
64,49 EUR |
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Amazfit Bip Max 50mm Smartwatch, 2.07″ AMOLED-Display, 20 Tage Akkulaufzeit, GPS, 4GB Speicher… |
99,90 EUR
89,90 EUR |
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Active 3 Premium oder Active Max, wo liegt der Unterschied?
Beide Uhren kosten 169,90 Euro (UVP) und laufen auf derselben Plattform. Trotzdem sind sie für unterschiedliche Nutzer gebaut. Die Active 3 Premium ist die Laufuhr, die Active Max die Ausdauer-Uhr für den Alltag.
Die Active 3 Premium (zum Testbericht) hat ein Edelstahlgehäuse, Saphirglas und vier Tasten und ist mit 45 mm deutlich kompakter. Sie bietet mehr Laufmetriken, den Laktatschwellentest und mehr Navigationsfunktionen wie das Routing zu Points of Interest.
Die Active Max setzt auf ein großes 1,5-Zoll-Display und einen großen Akku. Laut Amazfit hält sie bis zu 25 Tage und bis zu 64 Stunden mit GPS. Dafür ist sie mit 48,5 mm größer, hat ein Aluminiumgehäuse und nur zwei Tasten. Einige Navigationsfunktionen wie die Offline-Routenplanung bekommt sie laut Amazfit nicht.
Wenn Du läufst und strukturiert trainierst, nimm die Active 3 Premium. Wenn Du eine große, ausdauernde Alltagsuhr suchst, die beim Sport gut mitspielt, ist die Active Max die bessere Wahl.
| Vorschau | Produkt | Preis | |
|---|---|---|---|
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Amazfit Active 3 Premium 45mm GPS Lauf-Smartwatch, 1,32″ AMOLED Saphir-Display, 12 Tage Akku, 4GB… | 131,28 EUR | zum Shop* |
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Amazfit Active Max 48mm Smartwatch 1,5″ AMOLED-Display, 25 Tage Akku, Offline-Karten, NFC, GPS, 4GB… |
169,90 EUR
122,49 EUR |
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Balance 2, Balance 3 oder Balance Ultra, welche ist die richtige?
Die Balance Reihe verbindet Smartwatch und Sportuhr. Alle drei Modelle haben ein 1,5-Zoll-Display, Dualband-GNSS, Lautsprecher, Musikplayer und WLAN und sind bis 10 ATM wasserdicht. Balance 3 und Balance Ultra hat Amazfit rund um HYROX und Hybridtraining entwickelt.
| Merkmal | Balance 2 | Balance 3 und Balance Ultra |
|---|---|---|
| HYROX-Werkzeuge | per Update, etwas später | ab Werk, mit Rennstrategie je Austragungsort und virtuellem Pacer |
| Taschenlampe | nein | ja (weiß, rot, SOS) |
| Speicher | 32 GB | 64 GB, schnellerer Prozessor |
| Material und Gewicht | Aluminium, 43 g | Edelstahl oder Titan, 55 bis 62 g |
| Akku laut Amazfit | bis 21 Tage | bis 21 Tage (Ultra bis 30 Tage) |
| UVP | 299,90 Euro | ab 369,90 Euro (Ultra 599,90 Euro) |
Für die meisten ist die Balance 2 (zum Testbericht) die bessere Wahl. Sie hat dieselbe Dualband-Technik, dieselben Schnittstellen zu Strava, TrainingPeaks und Co. und dieselbe Akkulaufzeit wie die Balance 3. Die wichtigsten HYROX-Funktionen bekommt sie per Update, nur eben etwas später. In meinem Test hat mich die Balance 2 mit einer sehr präzisen Pulsmessung überzeugt, sogar beim Krafttraining.
Die Balance 3 lohnt sich, wenn Du HYROX ernsthaft betreibst oder die Taschenlampe willst. Die Balance Ultra unterscheidet sich von der Balance 3 nur durch den größeren Akku, das Titangehäuse und ein zweites Armband. Funktional sind beide identisch. Den Aufpreis von 150 Euro gegenüber der Balance 3 aus Titan finde ich deshalb schwer zu rechtfertigen.
Cheetah 2 Pro oder Cheetah 2 Ultra, lohnt sich die Laufuhr?
Die Cheetah Reihe ist Amazfits Angebot für ambitionierte Läufer. Beide Modelle haben ein Titangehäuse, Saphirglas mit Anti-Fingerabdruck-Beschichtung, Dualband-GNSS, eine Taschenlampe und alle Laufmetriken bis hin zur Laufleistung in Watt.
Die Cheetah 2 Pro (zum Testbericht) hat mich im Test mit präziser Puls- und Streckenmessung und einer sehr guten Navigation überzeugt. Der Akku hielt bei intensiver Nutzung 8 bis 9 Tage. Zwei Punkte stören aber deutlich. Das 1,32-Zoll-Display wirkt im 48-mm-Gehäuse mit seinem breiten Rand viel zu klein, und das 20-mm-Armband passt nicht zur Größe der Uhr. Mit 449,90 Euro (UVP) ist sie außerdem teuer, denn funktional bietet die Active 3 Premium um 170 Euro fast dasselbe.
Die Cheetah 2 Ultra behebt genau diese Schwächen mit einem 1,5-Zoll-Display, einem deutlich größeren Akku und einem 22-mm-Armband. Als einzige Cheetah hat sie außerdem einen Trail-Running-Modus, farbige Höhenlinienkarten und eine Übersicht über kommende Anstiege. Die UVP liegt bei 599,90 Euro.
Für Straßenläufer ist die Cheetah schwer zu rechtfertigen, weil die Active 3 Premium fast alles für einen Bruchteil des Preises kann. Für Trail- und Ultraläufer ist die Cheetah 2 Ultra dagegen die spezialisierteste Amazfit.
- 𝟑𝟎 𝐓𝐀𝐆𝐄 𝐀𝐊𝐊𝐔𝐋𝐀𝐔𝐅𝐙𝐄𝐈𝐓 & 𝐔𝐋𝐓𝐑𝐀-𝐀𝐔𝐒𝐃𝐀𝐔𝐄𝐑: Entwickelt für…
- 𝐓𝐈𝐓𝐀𝐍-𝐃𝐄𝐒𝐈𝐆𝐍 & 𝟏,𝟓“ 𝐀𝐌𝐎𝐋𝐄𝐃 𝐌𝐈𝐓 𝐒𝐀𝐏𝐇𝐈𝐑𝐆𝐋𝐀𝐒: Das robuste…
- 𝐏𝐑Ä𝐙𝐈𝐒𝐄𝐒 𝐃𝐔𝐀𝐋-𝐁𝐀𝐍𝐃-𝐆𝐏𝐒: Bleib selbst in abgelegenen Gebieten auf Kurs. Dank sechs Satellitensystemen…
Welche T-Rex ist die richtige für Dich?
Alle T-Rex Modelle sind nach Militärstandard getestet, bis 10 ATM wasserdicht und haben Dualband-GNSS sowie Offline-Karten. Die Unterschiede liegen in der Ausstattung.
| Modell | Was es zusätzlich bietet | UVP |
|---|---|---|
| T-Rex 3 | die Basis mit Karten, Routing und der längsten Akkulaufzeit | 299 Euro |
| T-Rex 3 Pro | Taschenlampe, Lautsprecher, Titan, Saphirglas, 44-mm-Variante, Tauchzertifizierung bis 45 m | 399 Euro |
| T-Rex Ultra 2 | 64 GB Speicher, Offline-Routenplanung bis 100 km, vorinstallierte Basiskarte, bis 30 Tage Akku | 549,90 Euro |
| T-Rex Dual Solar | Solarladung über Display und Rückseite, Tauchen bis 50 m | 649,90 Euro |
Für die meisten Outdoor-Fans reicht die T-Rex 3 (zum Testbericht).
Die T-Rex 3 Pro (zum Testbericht) lohnt sich, wenn Du Taschenlampe und Telefonie willst, ein schmales Handgelenk hast oder Wert auf bessere Materialien legst. Die T-Rex Ultra 2 brauchst Du nur für lange Expeditionen mit großen Kartengebieten.
Von der T-Rex Dual Solar rate ich derzeit ab. Sie hat ein kleineres Display und einen kleineren Akku als die günstigere Ultra 2, und nach ersten Testberichten liegt der Solargewinn im Alltag nur bei wenigen Prozent. Außerdem taucht sie in Amazfits aktuellem Update-Plan nicht auf.
| Vorschau | Produkt | Preis | |
|---|---|---|---|
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Amazfit T-Rex 3 Outdoor Smartwatch 48mm AMOLED Display, Offline Karten & Navigation… |
279,90 EUR
219,00 EUR |
zum Shop* |
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Amazfit T-Rex 3 Pro Outdoor Smartwatch 44 mm Saphir-AMOLED, Taschenlampe, Titanlünette, Dual-Band… |
399,90 EUR
293,39 EUR |
zum Shop* |
Helio Strap oder Helio Strap Pro, was ist der Unterschied?
Der Helio Strap (zum Testbericht)ist ein Fitnessarmband ohne Display für Gesundheit, Schlaf und Erholung. Er ist eine günstige Alternative zu Whoop, ganz ohne Abo. In meinem Test hat er beim Laufen überzeugt, beim Krafttraining war die Pulsmessung aber schwächer als erwartet. Er hat kein GPS und bekommt laut Amazfits Update-Plan keine neuen Funktionen mehr.
Der Helio Strap Pro ist ein System aus zwei Sensoren. Ein zusätzlicher Sensor an der Hüfte analysiert beim HYROX die Belastung pro Station. Dieser Hüftsensor funktioniert aber nur in den HYROX-Modi und nur mit ausgewählten Uhren (Balance 3, Balance Ultra und inzwischen auch die T-Rex 3 Modelle).
Der Helio Strap ist ein sinnvoller Zweitsensor für die Nacht oder das Krafttraining. Den Pro brauchst Du nur, wenn Du HYROX wirklich ernsthaft betreibst.
Lohnen sich die Vorgängermodelle noch?
- Active 2. Nur als echtes Schnäppchen. Sie ist eine gute, leichte Smartwatch, bekommt laut Amazfit aber keine größeren Neuerungen mehr. Routennavigation ist wegen des kleinen Speichers ausgeschlossen. Hier geht es zu meinem Testbericht zur Active 2.
- Balance (erste Generation). Nein, außer sehr günstig gebraucht. Der Akku ist kleiner, der Sensor älter und es gibt nur noch kleine Updates.
- Active (erste Generation). Nein. Die Bip 6 bietet Dir für weniger Geld deutlich mehr.
Meine Faustregel lautet deshalb, dass sich ein Vorgänger nur lohnt, wenn er mindestens 30 Prozent günstiger ist als das Modell, das Dir sonst empfohlen wird, und wenn Du auf künftige Funktionen verzichten kannst.
Welche Amazfit solltest Du kaufen? Mein Fazit
Amazfit hat inzwischen für fast jeden Anspruch eine passende Uhr im Programm. Die Modelle unterscheiden sich aber weit weniger, als die Namen vermuten lassen. Software, Pulssensor und Gesundheitsfunktionen sind überall gleich, und die laufenden Updates gleichen die Unterschiede immer weiter an. Entscheidend sind am Ende nur wenige Hardware-Fragen wie Dualband, Lautsprecher, Taschenlampe, Größe und Akku.
Genau deshalb sind die Balance 2, Active 3 Premium und die T-Rex 3 für mich die besten Amazfit Uhren, die Du aktuell kaufen kannst. Sie können fast alles, was die teureren Modelle können, bekommen neue Funktionen zuerst und kosten nur einen Bruchteil. Zu einem teureren Modell würde ich Dir nur raten, wenn Du einen konkreten Grund dafür hast, also HYROX (Balance 3), Trail- und Ultraläufe (Cheetah 2 Ultra) oder Taschenlampe, Telefonie und ein schmales Handgelenk (T-Rex 3 Pro).
Häufige Fragen zu Amazfit Smartwatches
Für die meisten Nutzer ist die Active 3 Premium die beste Amazfit für Sport und Alltag, für Outdoor ist es die T-Rex 3. Die teuersten Modelle sind nicht automatisch besser, sondern bieten vor allem mehr Akku, mehr Speicher und hochwertigere Materialien.
Im Alltag kaum. Die Active 3 Premium hat in meinem Test auf 10 km nur rund 40 Meter weniger gemessen als mein Dualband-Referenzgerät. Dualband zahlt sich vor allem zwischen hohen Häusern, im dichten Wald und in engen Tälern aus.
Eine echte LED-Taschenlampe haben T-Rex 3 Pro, T-Rex Ultra 2, T-Rex Dual Solar, Cheetah 2 Pro, Cheetah 2 Ultra, Balance 3 und Balance Ultra.
Mit fast allen, sofern Dein Smartphone per Bluetooth verbunden ist. Die T-Rex 3 kann es nicht, weil ihr der Lautsprecher fehlt.
Balance 2 und 3, Cheetah 2 Pro und Ultra, alle T-Rex Modelle und die Bip Max haben einen Musikplayer. Spotify und andere Streamingdienste unterstützt Amazfit allerdings nicht. Die Active 3 Premium und die Bip 6 können Musik nur auf dem Smartphone steuern.
Viele Modelle unterstützen Zepp Pay. Prüf aber vor dem Kauf, ob Deine Bank dabei ist, denn in Österreich und Deutschland ist die Auswahl noch klein. Bip 6 und Bip Max haben kein NFC und können deshalb nicht bezahlen.
Nein. Alle Funktionen, die ich in diesem Ratgeber beschreibe, kannst Du ohne Abo nutzen. Zepp Aura ist ein optionaler, kostenpflichtiger Zusatzdienst.
Ja, die Zepp-App gibt es für iOS und Android. Einige Funktionen, etwa Sprachantworten auf Nachrichten, stehen Dir allerdings nur mit einem Android-Smartphone zur Verfügung.
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