Drei Wochen lang habe ich 5 Smartwatches getragen um herauszufinden, was die Uhren messen und was sie aus diesen Daten machen. Bei den meisten Vitalparametern herrschte bis auf eine Ausnahme große Einigkeit, beim Schlaf waren die Ergebnisse sehr unterschiedlich. Und ein Uhrenwechsel wie auch eine Erkältung brachten weitere interessante Erkenntnisse.
In diesem Langzeittest ging es nicht um die Frage „Welche Uhr misst am genauesten“. Das wäre ohne Schlaflabor und medizinischen Geräten ohnehin nicht zu beantworten. Mich hat vielmehr interessiert, welchen Messdaten auf der Smartwatch kann man wirklich vertrauen und was ist nur eine hübsch verpackte Vermutung.
So habe ich getestet
Eigentlich waren es nur vier Smartwatches und ein Fitness Armband, denn beim Test kamen die
- Garmin Venu 4 (zum Testbericht)
- Coros Pace 4 (zum Testbericht)
- Suunto Run (zum Testbericht)
- Huawei Watch GT Runner 2 (zum Testbericht)
- Amazfit Helio Strap (zum Testbericht)
zum Einsatz. Wobei ich die Runner 2 nach acht Tagen gegen die Huawei Watch Fit 5 Pro getauscht habe. Dazu später mehr.
Ich habe alle fünf Geräte über einen Zeitraum von 24 Tage getestet. Dabei trug ich die Uhren vor allem während der Nachtruhe, weil dabei alle relevanten Vitalparameter und Messdaten aufgezeichnet werden.
Konkret meine ich damit
- Schlafdauer (Einschlaf- und Aufwachzeiten)
- Wachphasen während der Nachtruhe
- Schlafphasen
- durchschnittliche Herzfrequenz
- Ruhepuls
- Herzfrequenzvariabilität
- SpO2 – Blutsauerstoffsättigung
Dabei trug ich üblicherweise die Garmin Venu 4 und die jeweilige Huawei Smartwatch am rechten Handgelenk. Die Coros Pace 4 und die Suunto Run am linken Handgelenk. Der Amazfit Helio Strap befand sich am linken Oberarm.
Alle Uhren wurden von mir mit einem Nylon Armband ausgestattet, das einen deutlich stabileren Halt gewährleistet. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit, daß eine Uhr verrutscht fast gegen Null, was sich im Testzeitraum auch bestätigte. Der Helio Strap ist bereits werkseitig mit einem Nylon Armband ausgesrüstet.
An der Stelle möchte ich nochmal festhalten, dass es sich bei diesem Test um keinen streng wissenschaftlichen Laborvergleich handelte. Ich wollte im Rahmen meiner Möglichkeiten herausfinden, bei welchen Messungen fünf unabhängig voneinander arbeitende Geräte ähnliche Daten liefern und wo es zu Unterschieden kommt.
Das erlaubt deutlich konkrete Rückschlüsse zur Zuverlässigkeit diverser Metriken als irgendwelche Datenblätter oder Hochglanzprospekte.
Übrigens, auf meiner Seite Wie ich Smartwatches teste erfährst Du, wie ich generell bei Tests und Vergleichen vorgehe.
Methodik-Hinweis: der Huawei-Gerätewechsel
Ein Punkt, den ich nicht verstecken will: Nach acht Tagen habe ich die Huawei Watch GT Runner 2 gegen die Huawei Watch Fit 5 Pro getauscht.
Einfach deshalb, weil ich die Watch Fit 5 gerade testete und es sich daher anbot, die Uhr in meinem Langzeitvergleich miteinzubeziehen.
Wie sich dabei herausstellte, arbeiten die Watch GT Runner 2 und die Watch Fit 5 Pro bei der Schlafüberwachung offenbar mit unterschiedlichen Algorithmen, was sich anhand der protokollierten Daten klar nachweisen lässt. Dazu gleich mehr.
Testergebnisse Teil 1: Die zuverlässigen Daten
Fangen wir mit den guten Nachrichten an. Es gibt eine Gruppe von Messwerten, bei denen sich alle fünf Uhren über den gesamten Testzeitraum praktisch einig waren.

Die durchschnittliche nächtliche Herzfrequenz streute über alle 24 Nächte im Schnitt nur um 1,5 Prozent zwischen den Geräten. Die Sauerstoffsättigung lag bei 1,8 Prozent, der Ruhepuls bei 3,5 Prozent, die Atemfrequenz bei 3,6 Prozent und die Schlafdauer bei 3,0 Prozent. Bei sieben Stunden Schlaf entspricht die Differenz von drei Prozent gerade einmal einer halben Stunde und das über fünf komplett unterschiedliche Hersteller und Sensor-Generationen hinweg.
Warum sind sich die Uhren hier so einig? Weil das knallharte Messwerte sind. Auch wenn die optische Pulsmessung beim Sport einen nicht allzu guten Ruf genießt (zu Unrecht!), liefert sie im Alltag und in der Schlafüberwachung präzise und zuverlässige Daten.
Das lässt sich auch über die Zeitachse nachvollziehen. Im Verlauf der 24 Tage laufen die Kurven von Ruhepuls und Herzfrequenz bei allen fünf Uhren erstaunlich parallel – inklusive der Ausschläge in der Erkältungswoche, dazu ebenfalls gleich mehr.


Ähnliches gilt für die Messung der Herzfrequenzvariabilität. Auch hier liefern sämtliche Geräte sehr ähnliche Messdaten und noch wichtiger, es werden vergleichbare Trends angezeigt.

Einzige Ausnahme sind dabei die Huawei Smartwatches, die über den gesamten Testzeitraum zum Teil deutlich höhere Messdaten zur HRV aufzeichneten. Dabei handelt es sich nicht um einen Messfehler, sondern es macht viel mehr den Eindruck, dass Huawei einen komplett anderen Algorithmus zum Einsatz bringt, als es die anderen Hersteller tun.
Schlußendlich spielt es aber keine wirklich große Rolle. Bei der HRV geht es nicht um den numerischen Messwert, sondern darum ob sich aktuelle Messdaten innerhalb oder außerhalb Deines Normalbereichs bewegen und ob langfristige Trends richtig abgebildet werden. Und das ist auch bei den Huawei Uhren der Fall.
Fazit für diesen Abschnitt: Herzfrequenz, Ruhepuls, HRV-Trend und auch andere Vitalparameter (SpO2, Atemfrequenz) sind Werte, denen du vertrauen kannst – unabhängig davon, welche Uhr der fünf Hersteller Du trägst. Absolute HRV-Werte solltest du trotzdem nur innerhalb derselben Marke vergleichen, wie man am Beispiel von Huawei erkennen kann.
Testergebnisse Teil 2: Interpretation, aber keine Messung
Und jetzt die andere Seite der Medaille und die betrifft die Schlafüberwachung.
Beginnen wir aber auch hier mit dem Positiven. In Teil 1 der Testergebnisse habe ich bereits erwähnt, daß die Schlafdauer von allen Geräten über den gesamten Zeitraum mit einer durchschnittlichen Streuung von 3% aufgezeichnet wurde.
Bei den Schlafphasen ist es aber vorbei mit den einheitlichen Ergebnissen. Beim Tiefschlaf liegen die Geräte im Schnitt über eine Stunde auseinander. In einer einzelnen Nacht reichten die Werte von unter 50 bis fast 190 Minuten. Beim REM-Schlaf zeigt sich dasselbe Bild, mit einer relativen Streuung von fast 30 Prozent, was der höchste Wert im ganzen Test war.
Der Grund dafür ist einfach. Schlafphasen werden nicht gemessen, sie werden geschätzt. Aus Messdaten wie Puls, Bewegung oder HRV wird versucht, die einzelne Schlafphase abzuleiten (zu erraten). Jeder Hersteller hat dafür sein eigenes Modell, eigene Schwellenwerte und einen eigenen Algorithmus.
Warum das so ist, kannst Du in meinen ausführlichen Ratgeber zur Schlafüberwachung nachlesen. Da zeige ich auch aktuelle Studien, die meine Erkenntnisse aus diesem Test untermauern.
Der Beweis aus Versehen: gleiche Marke, halbierter Tiefschlaf
Wie sehr Schlafphasen tatsächlich Definitionssache sind, zeigt ausgerechnet der ungeplante Huawei-Gerätewechsel in Tag 8 dieses Tests.

In den ersten acht Tagen (Watch GT Runner 2, alter Algorithmus) lag mein durchschnittlicher Tiefschlaf bei 115 Minuten pro Nacht. Ab Tag 9, mit der Watch Fit 5 Pro und deren neuem TruSleep-5.0-Modell, fiel der Wert auf 51 Minuten – eine Halbierung. Der REM-Schlaf brach im selben Verhältnis ein, von 103 auf 47 Minuten. Fast die komplette „verlorene“ Zeit taucht stattdessen beim Leichtschlaf wieder auf, der von 183 auf 278 Minuten stieg.
Ich habe in dieser Woche nicht plötzlich schlechter geschlafen. Huawei hat einfach von einem Modell zum nächsten Modell den Algorithmus gewechselt. Das ist nichts Schlimmes und daraus kann und möchte ich Huawei auch keinen Vorwurf machen.
Es zeigt aber ganz deutlich, daß die Aufzeichnung der Schlafphasen absolut nichts mit einer zuverlässigen Messung zu tun haben, sondern viel mehr eine Frage der Interpretation ist.
Was heißt das praktisch für dich? Die einzige wirklich zuverlässige und aussagekräftige Kennzahl in der Schlafüberwachung ist die Schlafdauer (bwz. die Einschlaf- und Aufwachzeiten). Die Schlafphasen jedoch solltest Du mit größter Skepsis betrachten oder besser noch völlig ignorieren.
Und was ist mit dem Sleep Score?
Bleibt noch der eine Wert, auf den die meisten Nutzer morgens zuerst schauen, nämlich der Sleep Score. Diese eine Zahl, sagt dir zusammenfasst, wie gut Du geschlafen hast. Doch wenn wir uns die bisherigen Erkenntnisse zur Schlafüberwachung in Erinnerung rufen, sind Zweifel hinsichtlich der Zuverlässigkeit des Sleep Scores absolut berechtigt und nachvollziehbar.
Es lässt sich berechnen, welche Einzelwerte am Stärksten mit dem jeweiligen Sleep Score korrelieren.

Das Ergebnis ist über alle Marken hinweg erstaunlich ähnlich. Der mit Abstand stärkste Treiber ist schlicht die Schlafdauer, gefolgt von einem niedrigen Ruhepuls. Je länger du schläfst und je niedriger der Ruhepuls ist, desto besser fällt der Score aus.
Die Schlafphasen, die von vielen Herstellern als wesentlicher Faktor für eine hohe Schlafqualität dargestellt werden, spielen beim Sleep Score insgesamt nur eine untergeordnete Rolle.
Bei genaueren Hinsehen lässt sich zwar erkennen, dass bei Garmin der REM-Schlaf und bei Huawei der Tiefschlaf von größerer Bedeutung sind, aber auch bei diesen beiden Herstellern ist die Schlafdauer der bestimmende Messwert.
Übrigens Coros verzichtet komplett auf dieses Score und liefert ausschließlich nur die Rohwerte. Vielleicht gar nicht so schlecht …
Zusammengefasst ist der Sleep Score zu großen Teilen nichts Anderes als eine marketingwirksame Neuverpackung von zwei Messwerten, die Du jederzeit auch so ablesen kannst.
Wenn Du neben Schlafdauer und Ruhepuls dann auch noch einen Blick auf Deine aktuelle HRV wirfst, dann weißt Du nicht nur, wie gut Du geschlafen hast, sondern auch, wie gut Du Dich erholt hast.
Die Krankheitswoche als ungeplanter Stresstest
Der vielleicht praktisch wertvollste Teil dieses Tests war nicht geplant. In der Mitte der drei Wochen, etwa zwischen Tag 9 und Tag 16, wurde ich leicht krank – eine gewöhnliche Erkältung. Genau dieses Fenster liefert den überzeugendsten Beleg dafür, wofür eine Smartwatch im Alltag wirklich gut ist.

In der Erkältungswoche explodiert meine Wachzeit während der Nachtruhe. Besonders gut an Tag 11 zu erkennen, wo sämtliche Geräte, die sonst im Bereich von null bis drei Minuten Wachzeit pro Nacht zeigen, plötzlich 70 bis über 90 Minuten Wachzeit aufzeichneten. Beispielsweise protokollierte Garmin in dieser Nacht 73 Minuten Wachzeit, Amazfit sogar 96 Minuten.
In den obigen Diagrammen zu Herzfrequenz, Ruhepuls und Herzfrequenzvariabilität habe ich das Krankheitsfenster ebenfalls eingezeichnet und auch bei diesen Werten sind deutliche und über alle Modelle hinweg ähnliche Veränderungen zu erkennen.
Alle relevanten Vitalparameter und die Schlafdauer (Wachzeiten) liefern also ganz konkrete Hinweise darauf, daß der Körper unter Belastung steht und Dein insgesamtes Wohlbefinden beeinträchtigt ist. Häufig verändern sich die Messdaten schon bis zu 72 Stunden vorher, bevor Du eine Erkrankung überhaupt bemerkst.
Das gilt übrigens auch für hohen Stress, Übertraining, Erschöpfung bzw. Übermüdung.
Bonus: Sauerstoffsättigung (SpO₂)
Die Messung der Blutsauerstoffsättigung steht bei den meisten Nutzern eher weniger im Fokus, außer man interessiert sich aus gesundheitlichen Gründen für die nächtliche Atmung.
Ich habe auch dazu die Messdaten der fünf Geräte über den gesamten Testzeitraum gesammelt und dabei zeigte sich ein interessantes Muster.
Hersteller wie Amazfit oder Suunto lieferten fast durchgehend Werte im Bereich von 97 bis 99 Prozent, also sehr eng gebündelt ohne irgendwelche Ausreißer. Garmin dagegen streute da schon deutlich realistischer mit gelegentlichen Ausschlägen nach unten, was physiologisch über eine Nacht hinweg auch zu erwarten ist.
Das bedeutet aber nicht, dass die Methode eines Herstellers besser wäre als die eines Anderen. Sondern es zeigt nur, dass dabei unterschiedliche Glättungen, Filter und Algorithmen verwendet werden. Wer dabei die genauesten Messwerte liefert, lässt sich ohne entsprechende Referenzgeräte nicht beurteilen.
Wenn Du Dich aus gesundheitlichen Gründen (Schnarchen, Asthma, Atemaussetzer oder COPD) für das Thema interessierst, dann empfehle ich Dir, unbedingt ärztlichen Rat einzuholen, anstatt dich auf eine Smartwatch zu verlassen.
Drei Praxis-Regeln für deinen Alltag
Aus drei Wochen und über 20.000 Einzeldatenpunkten lassen sich diese drei Regeln ableiten, die du ab sofort anwenden kannst:
1. Beachte nur echte Messwerte und ignoriere den Rest. Vitalparameter wie Herzfrequenz, Ruhepuls, HRV werden präzise und zuverlässig aufgezeichnet. Das gilt auch für die Schlafdauer. Und damit hast Du vier Messdaten, auf die Du Dich nicht nur verlassen kannst, sondern auch alle notwendigen Informationen liefern, die Du brauchst, um Deine aktuelle Tagesverfassung zu beurteilen.
2. Beobachte Trends und keine Einzelergebnisse. Messwerte, die außerhalb der üblichen Norm liegen, wird es immer geben, sind aber nur sehr selten wirklich relevant. Wesentlich aussagekräftiger sind langfristige Trends. Das gilt vor allem für die Herzfrequenzvariabilität und den Ruhepuls. Durch die Beobachtung über einen längeren Zeitraum, lassen sich Normalwerte definieren und bedeutsame Änderungen leichter erkennen.
3. Vergleiche Deine Werte immer nur auf der selben Uhr und nie mit anderen Personen. Selbst wenn Du auf eine neue Smartwatch des selben Herstellers wechselst, macht es keinen Sinn die Messdaten des alten Modells mit der neuen Uhr zu vergleichen. Andere Sensoren, veränderte Algorithmen bedeuten oft auch andere (nicht falsche) Messwerte. Auch der Vergleich mit den Messdaten von Freunden oder Verwandten ist wenig zielführend, da es sich dabei um höchst individuelle Werte handelt, die sich oft gar nicht vergleichen lassen.
Fazit
Die wertvollste Erkenntnis aus diesen drei Wochen war nicht die Zahl mit den meisten Nachkommastellen. Es war die Bestätigung, dass eine gute Smartwatch Dir zeigen kann, wenn etwas in deinem Körper anders läuft als sonst – zuverlässig, nachvollziehbar, über mehrere unabhängige Geräte hinweg bestätigt. Bei Herzfrequenz, Ruhepuls, HRV-Trend und Schlafdauer darfst Du Deiner Uhr vertrauen. Bei Schlafphasen und Sleep Score darfst Du sie als groben Anhaltspunkt lesen, aber nicht als Fakt.
Häufige Fragen zu Smartwatches und Gesundheitsüberwachung
Kommt ganz auf den Wert an. Ob du schläfst oder wach bist und wie lange du insgesamt geschlafen hast, erfassen moderne Sportuhren erstaunlich zuverlässig – in diesem Test lagen fünf verschiedene Hersteller bei der Schlafdauer im Schnitt nur rund drei Prozent auseinander. Bei der Aufteilung in Leicht-, Tief- und REM-Schlaf sieht es dagegen anders aus: Diese Werte werden nicht gemessen, sondern aus Bewegung, Puls und HRV geschätzt, und hier können zwei Uhren in derselben Nacht um über eine Stunde auseinanderliegen.
Weil Hersteller ihre Schätz-Algorithmen regelmäßig überarbeiten und neue Modellgenerationen oft ein anderes, meist strenger an klinischen Schlafstadien orientiertes Modell bekommen als ältere Geräte. In diesem Test hat allein ein Modellwechsel innerhalb der Marke Huawei den gemessenen Tiefschlaf von 115 auf 51 Minuten pro Nacht halbiert – ohne dass sich am tatsächlichen Schlaf etwas geändert hätte.
Der Sleep Score ist eine von den Herstellern zusammengefasste Kennzahl, die aus mehreren Einzelwerten berechnet wird. In diesem Test korrelierte er bei allen vier Uhren mit Score-Funktion am stärksten mit der Schlafdauer und einem niedrigen Ruhepuls – die Schlafphasen spielten je nach Marke eine unterschiedlich große, aber insgesamt kleinere Rolle. Coros verzichtet als einziger Hersteller im Test bewusst auf einen Score und liefert nur Rohdaten.
Nicht im medizinischen Sinn – keine der getesteten Uhren stellt eine Diagnose. Sie kann aber Veränderungen in Ruhepuls, HRV und Wachzeit sichtbar machen, die auf Belastung oder eine beginnende Erkältung hindeuten, oft bevor du selbst etwas davon spürst. In diesem Test stiegen Ruhepuls und Wachzeit bei allen fünf Uhren gleichzeitig an, als eine Erkältung im Anmarsch war – ein deutliches, wenn auch unspezifisches Warnsignal
Es gibt hier kein objektiv „richtig“, aber eine Philosophie-Frage: Coros verzichtet bewusst auf jede Score-Interpretation und zeigt nur Rohwerte, was Transparenz vor Komfort stellt. Garmin, Huawei, Amazfit und Suunto liefern zusätzlich eine verdichtete, leichter konsumierbare Bewertung – die aber, wie dieser Test zeigt, stark vom jeweiligen Algorithmus abhängt.


