Coros hat sein Sortiment in den letzten Monaten ordentlich umgebaut. Mit der Pace 4, der Pace 4 Pro, der Nomad und der Apex 4 sind gleich vier neue Uhren dazugekommen, und die Vertix 2S bleibt vorerst das Topmodell für Ultraläufer.
Das Sortiment ist überschaubar, trotzdem ist gar nicht so einfach, die passende Uhr zu finden, denn in vielen Aspekten sind sich die Modelle sehr ähnlich. In diesem Ratgeber zeige ich Dir, worin sich die Coros Uhren unterscheiden und welches Gerät am Besten zu Dir passt.
Kurz gesagt, welche Coros Uhr solltest Du kaufen?
- Für Laufen und Fitness mit kleinem Budget ist die Pace 4 die beste Wahl.
- Wenn Du ambitionierter Läufer bist, der große AMOLED Displays und lange Akkulaufzeiten bevorzugt, dann entscheide Dich für die Pace 4 Pro.
- Für Wandern, Outdoor und Angeln bekommst Du mit der Nomad am meisten fürs Geld.
- Für Trailrunning, Bergsport, Klettern und Skitouren ist die Apex 4 gemacht.
- Für Ultras und Expeditionen gibt es die Vertix 2S, allerdings nur mit Rabatt, weil ein Nachfolger zu erwarten ist.
Was haben alle Coros Uhren gemeinsam?
Egal für welche Coros Uhr Du Dich entscheidest, beim Training bekommst Du überall denselben Funktionsumfang. Coros verfolgt ganz bewusst die Strategie, auf jeder Uhr dasselbe Nutzererlebnis anzubieten, solange die Hardware das zulässt. Neue Funktionen kommen deshalb per Software-Update auf fast alle Modelle.
Das bekommst Du bei jeder aktuellen Coros Uhr:
- Trainingsanalyse mit Trainingsbelastung, Trainingsstatus, Basisfitness, VO2max, Lauffitness, Rennzeitprognose und Erholungszeit
- Trainingspläne und strukturierte Workouts, die Du in der App planst und auf die Uhr überträgst
- Routenplaner direkt in der Coros App, dazu die Anbindung an Komoot und Strava
- Gesundheitsfunktionen wie Schlafüberwachung, HRV-Messung, Stress-Tracking, Ruhepuls und den sogenannten Wellness-Check
- Dualband-GPS für eine präzise Streckenmessung
- Touchscreen und digitale Krone als Bedienkonzept
- Musikplayer für eigene Musikdateien, die Du über Bluetooth-Kopfhörer abspielst
Beim Wellness-Check misst die Uhr Herzfrequenz, HRV, Stress und Blutsauerstoff in einem einzigen Messvorgang. Einige Modelle haben dafür zusätzlich einen EKG-Sensor verbaut. Ein echtes EKG bietet Coros aber an keiner Uhr an, der Sensor wird nur für die HRV-Messung und den Wellness-Check genutzt. Für die meisten Coros Nutzer ist das eher Spielerei als echter Mehrwert, und deshalb spielt der Sensor in diesem Ratgeber auch keine Rolle bei der Kaufentscheidung.
Auch bei der Messgenauigkeit hat Coros einen gleichmäßig hohen Standard. In meinen Tests von Pace 3, Pace Pro, Pace 4, Pace 4 Pro, Nomad und Apex 4 lieferten alle Uhren bei Dauerläufen und Intervallen Pulswerte, die praktisch deckungsgleich mit meinem Referenz-Brustgurt waren. Die Streckenmessung war durchweg präzise. Beim Krafttraining stößt die optische Pulsmessung wie bei allen Herstellern an ihre Grenzen, dafür empfehle ich Dir immer einen Brustgurt oder Armgurt.
Hier die Diagramme zu Intervalltrainings, die ich mit den jeweiligen Uhren absolviert habe.
Coros Pace 4

Coros Pace 4 Pro

Coros Nomad

Coros Apex 4

Was kann keine Coros Uhr?
Coros baut echte Sportuhren und verzichtet bewusst auf vieles, was Du von Lifestyle-Smartwatches kennst. Daher wird auf keiner Coros Uhr
- Mobiles Bezahlen per NFC ,
- Musik-Streaming von Spotify und Co.
- App-Store für zusätzliche Anwendungen
angeboten.
Auch Tools zur Tagesverfassung oder zu Energiereserven, wie die Body Battery von Garmin oder den BioCharge von Amazfit, bietet Coros bisher nicht an. Das finde ich schade, denn gerade für Hobbysportler wären solche Werte bei der Trainingsplanung richtig nützlich.
Welche Coros Uhren gibt es aktuell?
Coros teilt sein Sortiment in vier Serien auf, die sich jeweils an eine klare Zielgruppe richten.
- Pace ist die Serie für Läufer, Triathleten und alle, die vor allem Ausdauer- und Fitnesstraining machen. Dazu gehören die Pace 4 und die Pace 4 Pro sowie die Auslaufmodelle Pace 3 und Pace Pro.
- Nomad richtet sich an Outdoor-Fans, bei denen das Erlebnis im Vordergrund steht, also Wanderer, Camper und Angler.
- Apex ist die Serie für Bergsportler, bei denen die Leistung zählt, zum Beispiel Trailrunner, Kletterer und Skitourengeher.
- Vertix ist das Topmodell für Ultraläufer und Expeditionen, bei denen der Akku das wichtigste Kriterium ist.
| Modell | UVP | Straßenpreis (Stand 09/2026) | Shop | Testbericht |
|---|---|---|---|---|
| Coros Pace 4 | 269 € | 269,00 EUR | zum Shop* | Zum Test |
| Coros Pace 4 Pro | 449 € | 449,00 EUR | zum Shop* | Zum Test |
| Coros Nomad | 369 € | 369,00 EUR | zum Shop* | Zum Test |
| Coros Apex 4 (42 mm / 46 mm) | 449 € / 499 € | 499,00 EUR | zum Shop* | Zum Test |
| Coros Vertix 2S | 699 € | aktuell nicht verfügbar | nicht getestet | |
| Coros Pace 3 (Auslaufmodell) | 249 € | 229,00 EUR | zum Shop* | Zum Test |
| Coros Pace Pro (Auslaufmodell) | 349 € | aktuell nicht verfügbar | Zum Test |
Worin unterscheiden sich die Coros Modelle wirklich?
Es gibt fünf Kriterien in denen sich die Coros Uhren deutlich unterscheiden.
| Modell | Karten | Mikrofon | Lautsprecher | Action-Button |
|---|---|---|---|---|
| Pace 3 | nein | nein | nein | nein |
| Pace 4 | ja (seit Update) | ja | nein | ja |
| Pace 4 Pro | ja | ja | ja | ja |
| Pace Pro | ja | nein | nein | nein |
| Nomad | ja | ja | nein | ja |
| Apex 4 | ja | ja | ja | ja |
| Vertix 2S | ja | nein | nein | nein |
AMOLED oder MIP, welches Display ist besser?
Die Pace-Serie setzt auf AMOLED, Nomad, Apex 4 und Vertix 2S arbeiten mit MIP-Displays. Eine Ausnahme ist die Pace 3, die ebenfalls noch ein MIP-Display hat.
Ein AMOLED-Display bietet Dir kräftige Farben, eine hohe Auflösung und eine flüssige Darstellung. Im Alltag sieht die Uhr damit einfach moderner aus, und auch Karten wirken detaillierter. Der Preis dafür ist ein höherer Energieverbrauch, vor allem wenn Du den Always-On-Modus aktivierst. Die Pace 4 Pro hat mit 1,47 Zoll und bis zu 3.500 Nits das größte und hellste Display, das Coros bisher gebaut hat.


Ein MIP-Display wirkt dagegen blasser und hat eine deutlich niedrigere Auflösung. Dafür ist es permanent eingeschaltet, lässt sich in praller Sonne hervorragend ablesen und verbraucht kaum Strom. Für Outdoor-Uhren ist das nach wie vor die sinnvollere Wahl. In Innenräumen kann es allerdings passieren, dass Du die Hintergrundbeleuchtung zuschalten musst.
Welche Coros Uhren haben Karten?
Alle aktuellen Coros Uhren haben eine Kartennavigation mit kostenlosen Offline-Karten, die einzige Ausnahme ist die Pace 3. Die Karten zeigen Dir Straßennamen, Wanderwege, Trails und Points of Interest, und während der Routenführung bekommst Du Richtungspfeile und Abbiegehinweise angezeigt.
Selbstverständlich stellt der Hersteller das notwendige Kartenmaterial kostenlos zur Verfügung, das Du direkt in der Coros App downloaden und installieren kannst. Das läuft über WLAN und abhängig von der Kartengröße ist der gesamte Prozess meist in wenigen Minuten abgeschlossen.
Die Pace 4 hat die Karten erst nachträglich per Software-Update bekommen. Einen Haken gibt es dabei. Die Uhr hat nur 4 GB internen Speicher, alle anderen Modelle mit Karten haben 32 GB. Karten und Musik teilen sich diesen Speicher, und deshalb passen auf die Pace 4 deutlich weniger Kartenregionen gleichzeitig. Für Dein Training rund um den Wohnort oder einen Urlaub in einer bestimmten Region reicht das aber in der Regel aus.
Die Pace 3 bietet nur eine sogenannte Breadcrumb-Navigation. Dabei siehst Du die Route als Linie ohne Kartenmaterial, Richtungspfeile und Abbiegehinweise bekommst Du trotzdem.
Eine Einschränkung gilt für alle Modelle. Die Karten sind nicht routingfähig. Wenn Du von der Route abweichst, warnt Dich die Uhr zwar, eine Neuberechnung der Route direkt auf der Uhr ist aber nicht möglich.
Mikrofon, Lautsprecher und Action-Button, was bringt das?
Hier liegt der größte funktionale Unterschied im Sortiment.
Mit dem Mikrofon kannst Du während des Trainings Sprachnotizen aufnehmen, die Coros mit Deiner Position verknüpft. Du markierst damit zum Beispiel einen schönen Rastplatz, eine Wasserstelle oder eine schwierige Weggabelung. Außerdem funktioniert damit die Sprachsteuerung, mit der Du etwa die Navigation aufrufst oder einen Timer startest.
Die Sprachbefehle funktionieren derzeit allerdings nur auf Englisch, und Du musst dafür ohnehin eine Taste gedrückt halten. Für mich ist das im Training deshalb eher eine Spielerei. Ein Mikrofon haben die Pace 4, die Pace 4 Pro, die Nomad und die Apex 4.
Der Lautsprecher ist deutlich nützlicher. Damit liest Dir die Uhr Deine Trainingsdaten wie Pace oder Herzfrequenz in regelmäßigen Abständen vor, und Du kannst Anrufe direkt an der Uhr annehmen. Die Tonqualität der Sprachansagen hat mich bei der Apex 4 überrascht. Einen Lautsprecher haben nur die Pace 4 Pro und die Apex 4. Bei allen anderen Modellen kannst Du Deine Sprachnotizen nur in der App abhören.
Der Action-Button ist eine zusätzliche Taste auf der linken Gehäuseseite. Damit wechselst Du während des Trainings mit einem Klick zwischen Datenseiten und Karte, schaltest die Beleuchtung ein oder nimmst eine Sprachnotiz auf. Bei den älteren Modellen ohne Action-Button war gerade der Wechsel zur Karte immer ein bisschen umständlich.
Welche Coros Uhr hat die meisten Sportprofile?
Alle Coros Uhren decken Laufen, Radfahren, Schwimmen, Triathlon, Wintersport und Fitness ab. Unterschiede gibt es bei den Spezialprofilen.
- Klettern mit Bouldern und Mehrseillängen bekommst Du bei Nomad, Apex 4 und Vertix 2S.
- Skitouren, Wildwasser, Windsurfen und Speedsurfen gibt es ebenfalls nur bei diesen drei Modellen.
- Angeln mit Fanglog, Gezeiten und Mondphasen bietet ausschließlich die Nomad.
Der Pace-Serie fehlen diese Outdoor-Profile. Für Läufer und Triathleten spielt das keine Rolle, für Bergsportler und Outdoor-Fans sehr wohl.
Titan, Saphirglas und Wasserdichtigkeit, wo gibt es Unterschiede?
Die Pace 4 Pro, die Apex 4 und die Vertix 2S haben eine Lünette aus Titan und Saphirglas als Displayschutz. Das Saphirglas ist deutlich kratzfester als das Mineralglas der anderen Modelle, und die Uhren wirken dadurch hochwertiger. Die Nomad hat eine Lünette mit Aluminiumverstärkung, Pace 4, Pace 3 und Pace Pro sind komplett aus faserverstärktem Kunststoff gefertigt.
Bei der Wasserdichtigkeit sind alle Modelle bis 5 ATM zertifiziert. Damit kannst Du problemlos schwimmen und duschen. Nur die Vertix 2S hält bis 10 ATM stand und ist außerdem für Temperaturen bis minus 30 Grad ausgelegt.
Wie groß sind die Coros Uhren?
Die Größe solltest Du nicht unterschätzen, denn gerade bei schmalen Handgelenken wirken große Uhren schnell klobig.
- Pace 3 mit 41,9 mm und 39 g ist das kompakteste Modell.
- Pace 4 mit 43,4 mm und 40 g passt praktisch an jedes Handgelenk.
- Apex 4 gibt es mit 42,6 mm (56 g) und 46,2 mm (64 g). Sie ist das einzige aktuelle Modell mit zwei Größen.
- Pace Pro misst 46 mm bei 49 g.
- Pace 4 Pro misst 47,6 mm bei 51 g.
- Nomad misst 47,8 mm bei 61 g und ist mit 14,8 mm auch recht dick.
- Vertix 2S ist mit 50,3 mm, 16,3 mm Dicke und 85 g die mit Abstand größte und schwerste Coros Uhr.
Alle Gewichtsangaben beziehen sich auf das Silikonarmband, mit Nylonarmband sind die Uhren jeweils rund 8 bis 17 g leichter.
Welche Coros Uhr hat den längsten Akku?
Lange Akkulaufzeiten sind seit jeher eine der großen Stärken von Coros, und das gilt für alle Modelle. Die längste Laufzeit bietet klar die Vertix 2S, das Schlusslicht ist die Pace 3.
| Modell | Alltag | Alle Systeme | Dualband | In meinem Test |
|---|---|---|---|---|
| Pace 3 | 15 Tage | 25 Std. | 15 Std. | gut 8 Tage |
| Pace 4 | 19 Tage | 41 Std. | 31 Std. | ca. 14 bis 15 Tage |
| Pace 4 Pro | 21 Tage | 60 Std. | 40 Std. | ca. 18 bis 19 Tage |
| Pace Pro | 20 Tage | 38 Std. | 31 Std. | ca. 10 Tage |
| Nomad | 22 Tage | 50 Std. | 34 Std. | 12 Tage bis zur ersten Ladung |
| Apex 4 (46 mm) | 24 Tage | 53 Std. | 41 Std. | ca. 19 bis 20 Tage |
| Apex 4 (42 mm) | 15 Tage | 34 Std. | 26 Std. | nicht getestet |
| Vertix 2S | 36 Tage | 73 Std. | 43 Std. | nicht getestet |
Üblicherweise teste ich die Akkulaufzeit immer unter den selben Bedingungen
- 24/7 Verwendung
- alle Funktionen aktiviert, Ausnahme AOD
- 3 Std. / Woche Outdoor Training mit GPS
- 2 Std. / Woche Indoor Training
- permanente BT Verbindung mit dem Smartphone
Im Praxistest schafften die Akkus nicht ganz die Herstellerangaben, was mich persönlich überhaupt nicht störte, denn sämtliche Modelle bieten solide Akkulaufzeiten, mit denen ich völlig zufrieden war.
Zusätzlich bieten Nomad und Apex 4 einen sogenannten Endurance-Modus. Dabei prüft die Uhr laufend alle Satellitensysteme und nutzt jeweils das stärkste Signal. Damit schafft die Nomad bis zu 56 Stunden und die Apex 4 bis zu 65 Stunden (46 mm). Die Vertix 2S kommt im Standard-GPS-Modus sogar auf 118 Stunden.
Wenn Du bei einer Uhr mit AMOLED-Display den Always-On-Modus aktivierst, sinkt die Laufzeit im Alltag deutlich, bei der Pace 4 zum Beispiel von 19 auf 6 Tage.
Welche Stärken und Schwächen hat jede Coros Uhr?
Coros Pace 4, die vernünftigste Wahl für die meisten Läufer

Die Pace 4 (zum Testbericht) ist für mich die Uhr mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis im gesamten Coros Sortiment. Sie ist mit 40 g extrem leicht, hat ein modernes AMOLED-Display und einen Akku, der bei mir rund zwei Wochen durchgehalten hat. Seit dem letzten Software-Update hat sie sogar Kartennavigation, die bisher den teureren Modellen vorbehalten war. Dazu kommen Mikrofon, Action-Button und ein Taschenlampenmodus über das Display.
Das gefällt mir
- Kompaktes, leichtes Design mit hohem Tragekomfort
- AMOLED-Touchscreen mit flüssiger Bedienung
- Lange Akkulaufzeit
- Kartennavigation per Update ohne Aufpreis
- Präzise Puls- und Streckenmessung
Das stört mich
- Nur 4 GB Speicher für Karten und Musik
- Kein Lautsprecher
- Display in der Standardeinstellung etwas zu dunkel
Die Pace 4 passt zu Dir, wenn Du eine leichte, unkomplizierte Sportuhr für Laufen, Radfahren, Schwimmen und Fitness suchst und dafür nicht mehr als nötig ausgeben willst.
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Coros Pace 4 Pro, die Premium-Laufuhr mit Titan und Saphirglas
Die Pace 4 Pro ( zum Testbericht) ist die hochwertigere, deutlich größere und akkustärkere Version der Pace 4. Titanlünette, Saphirglas und ein 1,47 Zoll großes AMOLED-Display mit bis zu 3.500 Nits machen sie zur edelsten Uhr im Sortiment.
Mit bis zu 60 Stunden GPS spielt sie beim Akku ganz vorne mit, und lässt beispielsweise eine Garmin Forerunner 970 weit hinter sich. Der Prozessor mit doppeltem Arbeitsspeicher sorgt laut Coros außerdem für die schnellste Kartendarstellung aller Coros Uhren.
Bei der Puls- und Streckenmessung hat mich die Pace 4 Pro in meinem Test wirklich beeindruckt. Sie gehört für mich zu den präzisesten Sportuhren, die es derzeit gibt.
Das gefällt mir
- Titanlünette und Saphirglas bei nur 51 g
- Sehr helles, großes LTPO-AMOLED-Display
- Extrem lange Akkulaufzeit
- Sehr präzise Puls- und Streckenmessung
Das stört mich
- Mit 47,6 mm für schlanke Handgelenke eventuell zu groß
- Preislich auf dem Niveau der Apex 4
- Sprachbefehle nur auf Englisch und im Training wenig praxisnah
Die Pace 4 Pro passt zu Dir, wenn Du ambitioniert läufst oder Triathlon machst, lange Wettkämpfe bestreitest und Wert auf ein großes, gut ablesbares Display legst.
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Die Nomad (zum Testbericht) ist die Outdoor-Uhr von Coros und optisch eine echte Alternative zur Garmin Instinct 3. Anders als die Instinct bietet sie aber eine vollwertige Kartennavigation. Das MIP-Display ist bei jeder Lichtsituation hervorragend ablesbar und lange Akkulaufzeiten sind ein weiteres Highlight. Die Kartendarstellung läuft dank des schnellen Prozessors ohne jede Verzögerung. Als einzige Coros Uhr bietet sie spezielle Angelprofile mit Fanglog, Gezeiten und Mondphasen.
Das gefällt mir
- Robuste Optik bei hohem Tragekomfort
- MIP-Touchscreen, sehr gut ablesbar
- Schnelle, flüssige Kartennavigation
- Präzise Puls- und Streckenmessung
- Attraktiver Preis für eine Outdoor-Uhr mit Karten
Das stört mich
- Kein Lautsprecher, Sprachnotizen kannst Du nur in der App abhören
- Keine Taschenlampe
- Benachrichtigungen in kleiner Schrift auf hellem Hintergrund schlecht lesbar
Die Nomad passt zu Dir, wenn Du viel wanderst, campst oder angelst und eine robuste Uhr mit Karten suchst, ohne dafür 500 Euro auszugeben.
- Robust, ohne das Gewicht: Mit einem Gehäuse aus doppelschichtigem Polymer und Aluminiumlegierung sowie einem 1,3-Zoll-Memory-in-Pixel-(MIP)-Display…
- Länger als der Weg halten: Mit einer Akkulaufzeit von Wochen und einem robusten, leichten Design werden Sie den Weg früher ausführen, als die Batterie…
- Integriertes „Abenteuer-Tagebuch“: Die COROS NOMAD ermöglicht es, Sprachnotizen aufzuzeichnen, Orte zu markieren, Fotos hinzuzufügen und…
Coros Apex 4, die Bergsportuhr für Trailrunner und Kletterer
Die Apex 4 (zum Testbericht)positioniert sich zwischen Nomad und Vertix und richtet sich an Bergsportler, bei denen die Leistung im Vordergrund steht. Sie kombiniert Titanlünette und Saphirglas mit einem MIP-Display, einem Lautsprecher, zwei Mikrofonen und dem vollen Kletter-Set. Als einzige aktuelle Coros Uhr gibt es sie in zwei Größen, und das ist gerade für schmale Handgelenke ein echtes Argument.
Beim Akku hat mich die 46-mm-Version beeindruckt. Nach neun Tagen zeigte sie noch 59 Prozent Restladung an, hochgerechnet sind das rund 19 bis 20 Tage. Bei der kleinen 42-mm-Version musst Du allerdings deutliche Abstriche machen, Coros gibt dafür nur 15 Tage im Alltag und 34 Stunden GPS an.
Das gefällt mir
- MIP-Display mit hervorragender Ablesbarkeit im Freien
- Beeindruckende Akkulaufzeit mit neuem Endurance-Modus (46 mm)
- Präzise Puls- und Streckenmessung
- Flüssige Kartennavigation und Lautsprecher für Sprachansagen
- Zwei Größen zur Auswahl
Das stört mich
- Keine Taschenlampe
- MIP-Display mit niedriger Auflösung, etwas blasser als bei der Nomad
- Die 42-mm-Version hat deutlich weniger Akku
Die Apex 4 passt zu Dir, wenn Du Trailrunning, Bergsteigen, Klettern oder Skitouren machst und eine zuverlässige Uhr mit langem Akku suchst, um die Du Dich nicht kümmern musst.
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Coros Vertix 2S, das Akku-Monster für Ultras und Expeditionen
Die Vertix 2S habe ich selbst nicht getestet. Meine Einschätzung beruht auf den Herstellerangaben und meinen Erfahrungen mit den anderen Coros Modellen.
Die Vertix 2S ist das älteste Modell im aktuellen Sortiment und seit April 2024 am Markt. Ihre große Stärke ist der Akku. Mit bis zu 118 Stunden im Standard-GPS-Modus und 36 Tagen im Alltag hält sie länger durch als jede andere Coros Uhr. Dazu kommen Titanlünette, Saphirglas, 10 ATM Wasserdichtigkeit und ein Einsatzbereich bis minus 30 Grad. Karten mit Straßen- und Wegenamen hat sie per Update ebenfalls bekommen.
Allerdings merkst Du der Uhr ihr Alter an. Mikrofon, Lautsprecher und Action-Button fehlen, die Sprachsteuerung wurde nicht nachgereicht, und mit 85 g und über 16 mm Dicke ist sie ein echter Brocken am Handgelenk.
Das gefällt mir
- Längste Akkulaufzeit im gesamten Sortiment
- Titanlünette und Saphirglas
- 10 ATM und für extreme Kälte ausgelegt
Das stört mich
- Groß und schwer
- Kein Mikrofon, kein Lautsprecher, kein Action-Button
- Hoher Preis für ältere Hardware, ein Nachfolger ist zu erwarten
Die Vertix 2S passt zu Dir, wenn Du Ultraläufe über mehrere Tage oder Expeditionen planst und der Akku für Dich wichtiger ist als alles andere. Zum Vollpreis würde ich sie Dir aber nicht empfehlen. Für die meisten Bergsportler ist die Apex 4 in 46 mm die modernere und deutlich günstigere Wahl.
Lohnen sich Pace 3 und Pace Pro noch?
Beide Uhren sind Auslaufmodelle, werden aber rund um Black Friday und Weihnachten im Handel noch zu reduzierten Preisen angeboten. Ob sich der Kauf lohnt, hängt ausschließlich vom Preis ab.
Coros Pace 3
Die Pace 3 (zum Testbericht) war lange Zeit mein Tipp für Einsteiger. Sie ist mit 39 g extrem leicht, die Puls- und Streckenmessung war in meinem Test absolut präzise, und für den Preis bekommst Du eine sehr umfassende Trainingsanalyse. Coros hat sie im Februar 2026 aus dem Programm genommen.
Gegenüber der Pace 4 zieht sie inzwischen klar den Kürzeren. Sie hat keine Karten, kein Mikrofon und keinen Action-Button, und mit Dualband-GPS hält der Akku gerade einmal 15 Stunden. Die Pace 4 schafft mehr als doppelt so viel.
Mein Rat: Kauf die Pace 3 nur, wenn der Preis deutlich unter 180 Euro liegt. Sonst ist die Pace 4 die klar bessere Wahl.
- Komfort, Leicht, Langlebig: Mit dem superleichten, schlanken Gehäuse von 11,7 mm und einem Gewicht von 30 g (mit Nylonband) ist die COROS PACE 3 Sportuhr…
- Ständig eingeschaltetes, transflektives 1,2-Zoll-Touchscreen-Display: COROS PACE 3 bietet ein Touchscreen-Erlebnis. Die Touchscreen-Einstellungen umfassen…
- Verlängerte Batterielaufzeit: Die COROS PACE 3 fitnesstracker wurde entwickelt, um die Batteriekapazität zu erhöhen und die Zeit am Handgelenk zu…
Coros Pace Pro
Die Pace Pro (zum Testbericht) war die erste Coros Uhr mit AMOLED-Display und Kartennavigation und hat mich in meinem Test sehr überzeugt. Nachfolger ist die Pace 4 Pro.
Seit die Pace 4 ebenfalls Karten hat, sind die Vorteile der Pace Pro überschaubar geworden. Sie hat das etwas größere Display (1,3 Zoll) und 32 GB Speicher für Karten und Musik. Dafür fehlen ihr Mikrofon, Action-Button und Sprachsteuerung, und beim Akku liegt sie nach Herstellerangaben nicht vor der Pace 4.
Mein Rat: Die Pace Pro lohnt sich nur, wenn Du sie um rund 250 Euro bekommst und Du viele Kartenregionen oder viel Musik auf der Uhr speichern willst. Ansonsten greifst Du zur Pace 4 oder legst etwas drauf und nimmst gleich die Pace 4 Pro.
Welche Coros Uhr ist für wen geeignet?
| Du bist… | Meine Empfehlung | Alternative |
|---|---|---|
| Laufeinsteiger oder Fitnesssportler mit kleinem Budget | Pace 4 | Pace 3 im Abverkauf |
| Ambitionierter Läufer oder Triathlet | Pace 4 Pro | Pace 4 |
| Sportler mit schmalem Handgelenk | Pace 4 | Apex 4 (42 mm) |
| Wanderer und Outdoor-Fan | Nomad | Apex 4 |
| Angler | Nomad | keine im Sortiment |
| Trailrunner, Kletterer oder Skitourengeher | Apex 4 (46 mm) | Nomad |
| Ultraläufer oder Expeditionsteilnehmer | Vertix 2S (nur mit Rabatt) | Apex 4 (46 mm) |
Für wen sind Coros Uhren eher nichts?
Wenn Du mit der Uhr bezahlen, Musik von Spotify streamen oder zusätzliche Apps installieren willst, bist Du bei Coros falsch. Dasselbe gilt, wenn Dir umfangreiche Gesundheitsfunktionen wichtig sind, denn hier ist Garmin deutlich breiter aufgestellt. In diesen Fällen lohnt sich ein Blick auf die Alternativen von Garmin, Amazfit oder Huawei.
Welches Zubehör lohnt sich für Coros Uhren?
Zwei Zubehörteile kann ich Dir aus meinem Test empfehlen.
Der Coros Pod 2 ist ein kleiner Laufsensor, den Du am Schuh oder am Hosenbund trägst. Er verbessert die Pace-Anzeige beim Intervalltraining, misst die Distanz auch auf dem Laufband und hat in meinem Test sogar in einem Tunnel die Strecke korrekt aufgezeichnet. Am Hosenbund getragen führt er den sogenannten Laufform-Test durch, der Dir Daten zu Deiner Laufeffizienz liefert.
Der Coros HR Monitor ist ein optischer Pulssensor, den Du am Oberarm trägst. Er ist deutlich bequemer als ein Brustgurt und hat in meinem Test fast dieselben Werte wie mein Garmin-Brustgurt geliefert. Gerade für Krafttraining und HIIT ist er eine gute Ergänzung, denn dort stößt die Pulsmessung am Handgelenk an ihre Grenzen.
Beide Geräte funktionieren mit allen Coros Uhren. Alle Details findest Du in meinem Test zu Coros Pod 2 und HR Monitor.
Mein Fazit, welche Coros Uhr ist die beste?
Die eine beste Coros Uhr gibt es nicht, weil sich die Modelle beim Training kaum unterscheiden. Die entscheidende Frage ist, welche Hardware Du wirklich brauchst.
Für die meisten Läufer und Fitnesssportler ist die Pace 4 die vernünftigste Wahl. Sie ist leicht, präzise, hält lange durch und hat inzwischen sogar Karten. Mehr Geld solltest Du nur ausgeben, wenn Du einen konkreten Grund dafür hast.
Das kann das große Display und der Lautsprecher der Pace 4 Pro sein, die Outdoor- und Angelfunktionen der Nomad oder das Kletter-Set und der starke Akku der Apex 4. Die Vertix 2S ist nur für eine sehr kleine Zielgruppe interessant und zum Vollpreis kaum zu empfehlen.
Was alle Coros Uhren gemeinsam haben, ist ihre Konzentration auf das Wesentliche. Du bekommst präzise Messungen, lange Akkulaufzeiten, eine übersichtliche App und regelmäßige Updates, aber kaum smarte Funktionen. Wenn Dir genau das wichtig ist, machst Du mit keiner dieser Uhren etwas falsch.
Häufige Fragen zu Coros Uhren
Welche Coros Uhr ist die beste für Einsteiger? Die Coros Pace 4 ist für Einsteiger die beste Wahl. Sie kostet 269 Euro, ist mit 40 g sehr leicht, einfach zu bedienen und bietet trotzdem den vollen Funktionsumfang der teureren Modelle, inklusive Kartennavigation.
Welche Coros Uhren haben Karten? Alle aktuellen Coros Uhren haben eine Kartennavigation mit kostenlosen Offline-Karten, also Pace 4, Pace 4 Pro, Pace Pro, Nomad, Apex 4 und Vertix 2S. Einzige Ausnahme ist die Pace 3, die nur eine Breadcrumb-Navigation ohne Kartenmaterial bietet.
Sind Coros Uhren wasserdicht? Ja, alle Coros Uhren sind bis 5 ATM wasserdicht. Du kannst damit problemlos schwimmen und duschen. Die Vertix 2S ist sogar bis 10 ATM zertifiziert.
Welche Coros Uhr hat eine Taschenlampe? Die Pace 4 und die Pace 4 Pro haben einen Taschenlampenmodus, bei dem das Display hell aufleuchtet. Nomad und Apex 4 haben keine Taschenlampe.
Was ist der Unterschied zwischen Coros Pace 4 und Pace 4 Pro? Die Pace 4 Pro ist mit 47,6 mm deutlich größer als die Pace 4 mit 43,4 mm. Sie hat eine Titanlünette, Saphirglas, ein 1,47 Zoll großes Display mit bis zu 3.500 Nits, einen Lautsprecher, 32 GB Speicher und bis zu 60 statt 41 Stunden GPS. Bei den Trainingsfunktionen sind beide Uhren praktisch identisch. Die Pace 4 kostet 269 Euro, die Pace 4 Pro 449 Euro.
Coros Pace Pro oder Pace 4, welche soll ich kaufen? In den meisten Fällen die Pace 4. Sie hat inzwischen ebenfalls Karten, dazu Mikrofon und Action-Button, und hält beim Akku mindestens gleich lange durch. Die Pace Pro lohnt sich nur, wenn Du sie deutlich reduziert bekommst und die 32 GB Speicher für viele Karten oder Musik brauchst.
Coros Apex 4 oder Nomad, was passt besser? Die Nomad ist günstiger, robuster gebaut und bietet als einzige Coros Uhr Angelprofile. Die Apex 4 hat Titan und Saphirglas, einen Lautsprecher, zwei Größen zur Auswahl und in der 46-mm-Version den längeren Akku. Für Wanderer und Angler ist die Nomad die bessere Wahl, für Trailrunner und Bergsportler die Apex 4.
Kann ich mit einer Coros Uhr bezahlen oder Musik streamen? Nein. Keine Coros Uhr bietet NFC für kontaktloses Bezahlen oder Musik-Streaming. Du kannst aber eigene Musikdateien auf die Uhr laden und über Bluetooth-Kopfhörer abspielen.
Kommt eine Coros Nomad 2 oder ein Nachfolger der Vertix 2S? Offiziell hat Coros bisher keinen Nachfolger angekündigt. Weil die Vertix 2S seit April 2024 am Markt ist und Coros die Modellnummern bereits auf 4 umgestellt hat, rechne ich aber mittelfristig mit einer neuen Vertix. Sobald es Neuigkeiten gibt, erfährst Du es hier auf meinem Blog.
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