Die Coros Pace 4 Pro, die Suunto Race 2 und die funkelnagelneue Suunto Race 3s gehören mit Sicherheit zu den aktuell besten Sportuhren. Hochwertige Materialien, topmoderne Ausstattung und ein großzügiger Funktionsumfang sind die Gemeinsamkeiten der drei Modelle.
Weshalb man schon ganz genau hinsehen muss, um die wirklich relevanten Unterschiede zwischen den drei Geräten zu finden.
Welche Sportuhr Deine Wünsche und Anforderung am Besten erfüllt, erfährst Du in diesem ausführlichen Vergleich.
Das Wichtigste auf einem Blick
Die Coros Pace 4 Pro ist die bessere Wahl, wenn Du für Dein Geld möglichst viel Uhr willst
Die Suunto Race 2 ist die bessere Wahl, wenn Du Ausdauer, Wasserdichtigkeit und Trainingstiefe brauchst.
Die neue Suunto Race 3S ist nur für schlanke Handgelenke wirklich interessant.
| Wenn Dir das wichtig ist | Meine Wahl | Der Grund |
|---|---|---|
| Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis | Coros Pace 4 Pro | 449 Euro, Titan-Lünette, Saphirglas, Lautsprecher und Offline-Musik |
| Hellstes Display und langer Alltagsakku | Coros Pace 4 Pro | 3.500 Nits, bis zu 21 Tage Akku |
| Geringes Gewicht | Coros Pace 4 Pro | 43 g (Nylon) bzw. 51 g (Silikon) |
| Ultraläufe, Mehrtagestouren | Suunto Race 2 | 55 Std. Dualband-GPS, 200 Std. Tour-Modus |
| Schwimmen und Wassersport | Suunto Race 2 | 10 ATM statt 5 ATM |
| Trainingsanalyse, viele Sportprofile, Zusatz-Apps | Suunto Race 2 | 115+ Sportprofile, SuuntoPlus-Store |
| Anrufe, Sprachansagen, Offline-Musik | Coros Pace 4 Pro | Lautsprecher und Mikrofon an Bord |
| Schlanke Handgelenke | Suunto Race 3S | 46 mm, 56 g, Armband für 125 bis 175 mm |
Was kosten die Uhren und wie positionieren sie sich?
Die Pace 4 Pro ist mit 449 Euro die günstigste der drei Uhren, die Race 3S und die Race 2 in Edelstahl kosten jeweils 499 Euro. Die Race 2 in Titan liegt bei 599 Euro. Alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen für Österreich und Deutschland.
| Coros Pace 4 Pro | Suunto Race 2 | Suunto Race 3S | |
|---|---|---|---|
| Preis (UVP) | 449 Euro | 499 Euro (Edelstahl), 599 Euro (Titan) | 499 Euro |
| Marktstart | 22. September 2026 | 2025 | 15. Oktober 2026 |
| Varianten | Schwarz oder Weiß, Silikon- oder Nylonarmband | Edelstahl oder Titan, mehrere Farben | Black, Feather, Orchid (alle mit Titan-Lünette) |
| Vorgänger | Coros Pace Pro | Suunto Race | Suunto Race S |
| Testbericht | Coros Pace 4 Pro Test | Suunto Race 2 Test | Suunto Race 3S Check |
Auch die Positionierung unterscheidet sich:
- Coros Pace 4 Pro: Die hochwertigere, größere und akkustärkere Version der Coros Pace 4. Coros will damit eine günstigere Alternative zu Garmin Forerunner und Suunto Race bieten.
- Suunto Race 2: Die große Flaggschiff-Uhr der Race-Serie mit 49 mm, in Edelstahl oder Titan. Aus meiner Sicht die bisher beste Sportuhr von Suunto.
- Suunto Race 3S: Die kompakte Premium-Uhr für schmale Handgelenke. Sie löst die Race S ab, eine „Race 2S“ gab es nie. Eine größere Race 3 hat Suunto bisher nicht angekündigt.
Beim Suunto AI Coach, der mit der Race 3S startet, gibt es drei Monate gratis, wenn Du die Uhr bis 31. Dezember 2026 in der Suunto-App aktivierst. Was er danach kostet, hat Suunto noch nicht verraten.
Welche technischen Unterschiede gibt es?
Bei Material, Display und Dualband-GPS liegen die drei Uhren nah beieinander. Deutlich auseinander gehen Gewicht, Wasserdichtigkeit, Akku, Lautsprecher und Musikfunktion. Alle Werte sind Herstellerangaben.
| Coros Pace 4 Pro | Suunto Race 2 | Suunto Race 3S | |
|---|---|---|---|
| Abmessungen | 47,6 x 47,6 x 11,8 mm (13,8 mm mit Sensor) | 49 x 49 x 12,5 mm | 46 x 46 x 11,4 mm |
| Gewicht | 51 g (Silikon), 43 g (Nylon) | 76 g (Edelstahl), 65 g (Titan) | 56 g mit Silikonarmband (Uhr allein 38 g) |
| Lünette | Titan (TC4) | Edelstahl oder Titan | Titan |
| Gehäuse | Faserverstärktes Polymer | Glasfaserverstärktes Polyamid | Polyamid (nur die Lünette ist aus Titan) |
| Uhrenglas | Saphirglas | Saphirglas | Saphirglas |
| Wasserdicht | 5 ATM | 10 ATM (100 m) | 5 ATM |
| Display | 1,47 Zoll AMOLED (LTPO), 466 x 466 px, bis 3.500 Nits | 1,5 Zoll AMOLED (LTPO), 466 x 466 px, bis 2.000 Nits | 1,32 Zoll AMOLED, 466 x 466 px, bis 2.000 Nits |
| Bedienung | Touchscreen, digitale Krone, Tasten | Touchscreen, digitale Krone, 2 Tasten | Touchscreen, digitale Krone, 2 Tasten |
| Interner Speicher | 32 GB | 32 GB (nur für Karten) | 64 GB |
| Streckenmessung | Dualband GNSS (L1 + L5) | Dualband GNSS | Dualband GNSS (L1 + L5) |
| Pulssensor | Coros-Sensor der 4. Generation | 6 LEDs, 4 Fotodetektoren | 6 LEDs, 4 Fotodetektoren, gewölbtes 2,5D-Glas |
| Weitere Sensoren | Barometer, Kompass, Thermometer, Pulsoximeter, EKG (nur zur HRV-Messung) | Barometer, Kompass, Thermometer, Pulsoximeter | Barometer, Kompass, Thermometer, Pulsoximeter |
| Lautsprecher / Mikrofon | Ja / Ja | Nein / Nein | Nein / Nein |
| Offline-Musik | Ja (MP3, kein Streaming) | Nein (nur Musiksteuerung) | Ja (MP3, kein Streaming) |
| Sportprofile | 80 | 115+ | 100+ |
| Akku Alltag | bis 21 Tage | bis 18 Tage | bis 12 Tage |
| Akku GPS Dualband | bis 40 Std. | bis 55 Std. | bis 38 Std. |
| Akku GPS Single Band / Allsysteme | bis 60 Std. | bis 65 Std. | bis 45 Std. |
Wie unterscheiden sich Design, Größe und Tragekomfort?
Was auf den ersten Blick auffällt, sind die qualitätsvollen Materialien, die beide Uhren sowohl in der Optik wie auch in der Haptik deutlich aufwerten. Die Pace Pro 4 hat eine Lünette aus Titan spendiert bekommen und auch bei der Race 2 wird eine Titanlünette angeboten, wobei zur Alternative auch Edelstahl zur Auswahl steht.
Mit fast 48 und 49 mm sind die Coros und die Suunto Uhr nicht gerade zierlich. Auf meinem Handgelenk ( Umfang circa 19 cm) machten die beiden Smartwatches jedoch immer einen sehr passenden Eindruck. Für sehr schlanke Handgelenke sind die beiden Geräte aber mit Sicherheit zu groß.
Womit die Suunto Race 3s ins Spiel kommt, denn die kommt mit einem Gehäusedurchmesser von 46 mm daher und ist damit deutlich kompakter als die beiden anderen Uhren.
Obwohl die Race 2 je nach Modellversion bis zu 76 Gramm auf die Waage bringt und damit deutlich schwerer ist als die Pace Pro 4 (bis 51 Gramm), störte das im Tragegefühl in keiner Weise. Ich fühlte mich mit beiden Uhren sehr wohl.
Übrigens sind beide Modelle natürlich wasserdicht, wobei die Pace 4 Pro bis zu 5 ATM und die Race 2 bis 10 ATM wasserbeständig ist.
Welche Uhr hat das bessere Display?
Die Pace 4 Pro hat das hellere Display, die Race 2 das etwas größere. Beide lösen mit 466 x 466 Pixeln gleich fein auf und sind bei direkter Sonne gut ablesbar.
- Coros Pace 4 Pro: 1,47 Zoll AMOLED-Touchscreen mit bis zu 3.500 Nits, nach meinem Wissen aktuell ein Rekord unter den Smartwatches. Die Standardhelligkeit war mir im Alltag zu dunkel, Du kannst sie im Einstellungsmenü anheben. Dort aktivierst Du auch den Always-on-Modus und den automatischen Nachtmodus.
- Suunto Race 2: 1,5 Zoll AMOLED mit Saphirglas und bis zu 2.000 Nits. Ablesbarkeit, Auflösung und Farbintensität sind auf höchstem Niveau, die Bedienung läuft flüssig und ohne Ruckeln. Always-on-Modus, Nachtmodus und eine helle Taschenlampenfunktion über einen Shortcut sind ebenfalls dabei.
- Suunto Race 3S: Nur 1,32 Zoll, dafür ebenfalls bis zu 2.000 Nits. Das ist dreimal so hell wie bei der Vorgängerin Race S. Suunto regelt die Helligkeit nach dem Handgelenkdreh allerdings schnell herunter.
Im Alltag fällt der Unterschied bei der Fläche kaum auf, beim Helligkeitsmaximum schon: Mit 3.500 gegenüber 2.000 Nits hat die Coros bei greller Mittagssonne die größere Reserve. Mit Always-on-Display sinken allerdings die Akkulaufzeiten deutlich, siehe nächster Abschnitt.


Wie lange halten die Akkus der Uhren?
Im Alltag hält die Pace 4 Pro länger durch, im GPS-Betrieb mit Dualband ist die Race 2 klar im Vorteil. Die Race 3S bleibt bei beiden Werten hinter den Hauptkandidaten zurück.
Die folgenden Werte sind Herstellerangaben. Bei der Race 3S nennt Suunto bis zu 38 Stunden Dualband-GPS bei ausgeschaltetem Always-on-Display und bis zu 32 Stunden mit Always-on-Display.
| Coros Pace 4 Pro | Suunto Race 2 | Suunto Race 3S | |
|---|---|---|---|
| Alltag (Smartwatch-Modus) | bis 21 Tage | bis 18 Tage | bis 12 Tage |
| Alltag mit Always-on-Display | bis 7 Tage | k. A. | k. A. |
| GPS Dualband | bis 40 Std. | bis 55 Std. | bis 38 Std. |
| GPS Dualband mit Always-on-Display | bis 30 Std. | k. A. | bis 32 Std. |
| GPS Single Band / Allsysteme | bis 60 Std. | bis 65 Std. | bis 45 Std. |
| GPS Allsysteme mit Always-on-Display | bis 45 Std. | k. A. | k. A. |
| Energiespar-/Tour-Modus | k. A. | bis 200 Std. | bis 120 Std. |
Mein Praxistest
Ich habe beide Uhren in der gleichen Art und Weise verwendet
- 24/ 7 getragen
- alle Funktionen aktiviert ( außer Always On Modus)
- ca. 3 Std. Outdoor Training mit aktivierten GPS
- ca. 2 Std. Indoor Training
- permanent aktivierte BT-Verbindung
Bei der Pace 4 Pro war ich nach 10 noch immer im ersten Ladezyklus. Das Akku-Widget zeigte Reserve für weitere 10 Tage, ich halte deshalb 18 bis 19 Tage für realistisch.
Die Race 2 musste ich bei vergleichbarer Nutzung nach rund 12 Tagen laden, was zwar kürzer ist als bei der Coros, aber für eine moderene AMOLED Sportuhr noch immer ein sehr gut.
Was das für Dich bedeutet
- Für Marathon, Halbmarathon und die meisten Ultras reichen alle drei Uhren aus, auch im genauesten Dualband-Modus.
- Für Läufe über 40 Stunden mit maximaler GPS-Genauigkeit ist nur die Race 2 mit 55 Stunden gebaut. Die Pace 4 Pro kommt im Allsysteme-Modus auf 60 Stunden, aber ohne Dualband.
- Für den Alltag ist die Pace 4 Pro die Uhr mit der längsten Laufzeit, auch gegenüber den meisten Garmin-Modellen.
- Für Dauerträger mit Always-on-Display sinken die Werte bei der Coros auf 7 Tage im Alltag. Das solltest Du bei der Kaufentscheidung berücksichtigen.
Wie genau messen die Uhren Puls und Strecke?
In meinen Tests messen beide Uhren beim Laufen auf hohem Niveau. Bei der Pace 4 Pro lagen Dauerlauf und Intervall praktisch gleichauf mit dem Brustgurt, die Race 2 hat sich gegenüber ihrem Vorgänger beim Puls deutlich verbessert.
Puls- und Streckenmessung – Alle Daten auf einem Blick
| Coros Pace 4 Pro | Suunto Race 2 | |
|---|---|---|
| Referenzgeräte Puls | Polar H10, Amazfit Helio Strap | Garmin HRM Pro, Amazfit Helio Strap |
| Dauerlauf | Ø 136 / max. 150 bpm, identisch mit Polar H10 (136 / 150) | Ø 136 / max. 150 bpm, identisch mit Garmin HRM Pro (136 / 150) |
| Intervalltraining | Ø 136 / max. 167 bpm, identisch mit Polar H10 | Ø 136 / max. 167 bpm, identisch mit Garmin HRM Pro |
| Krafttraining | Ø 107 / max. 139 bpm (Polar H10: 109 / 141), Verzögerung bei Pulsspitzen | Abweichungen und vereinzelte Fehlmessungen, aber besser als bei vielen anderen Uhren |
| Referenzgeräte Strecke | Garmin Venu 4 | Garmin Forerunner 255, Coros Nomad |
| Streckenmessung 10 km | 10,00 km (Venu 4: 10,11 km) | 10,07 km (Forerunner 255: 10,00 km, Nomad: 10,01 km), bei weiteren Läufen nur noch 15 bis 20 m Abweichung |
| GPS in schwierigem Gelände | Enge Gassen, hohe Gebäude und Kehre ohne Probleme | Solide und präzise, minimales Abdriften |
Was ich daraus ableite
- Pace 4 Pro: Beim Puls im Dauerlauf und beim Intervalltraining konnte mich die Uhr tief beeindrucken. Auch bei der Strecke gehört sie für mich aktuell wahrscheinlich zu den präzisesten Sportuhren am Markt.
- Race 2: Das größte Problem der ersten Race, der Pulssensor, ist gelöst. Die GPS-Aufzeichnung ist solide, die 70 Meter Abweichung im ersten 10-km-Lauf waren bei späteren Läufen kein Thema mehr.
- Krafttraining: Bei beiden Uhren gilt das bei optischen Sensoren übliche Bild. Für präzise Messungen im Kraftraum empfehle ich einen Brustgurt.
Und die Race 3S?
Die Race 3S habe ich noch nicht getestet. Suunto nennt für ihren Pulssensor ein verbessertes Mehrkanal-Modul mit gewölbtem 2,5D-Glas, bei der Suunto Run 2 ist von einem 12-Kanal-Sensor mit demselben Glas die Rede.
Es spricht einiges dafür, dass beide Uhren ein ähnliches oder das gleiche Sensorkonzept nutzen, bestätigt ist das aber nicht. Die Run 2 hat mich jedenfalls in meinem Test mit ihrer Präzision beeindruckt, weshalb ich mir sicher bin, daß auch die Race 3s eine ähnlich hohe Messgenauigkeit bietet.
Beide Uhren navigieren mit kostenlosen Offline-Karten und Abbiegehinweisen. Die Pace 4 Pro zeigt mehr Karteninformationen und hat den besseren Routenplaner, die Race 2 hat seit dem Update vom April 2026 deutlich aufgeholt und zeigt jetzt ebenfalls Straßennamen.
| Coros Pace 4 Pro | Suunto Race 2 | Suunto Race 3S | |
|---|---|---|---|
| Kartenmaterial | Kostenlos in der Coros App, Region wählen und herunterladen | Kostenlos in der Suunto App, Download per WLAN | Kostenlos in der Suunto App |
| Karteninhalte | Straßennamen, Points of Interest, Geländemarken, Trails, Wanderwege | Straßennamen, Höhenlinien mit Höhenangaben, Ortsnamen, Symbole (seit April-Update) | Straßennamen, Höhenlinien, Ortsnamen, Gewässer, Gipfel |
| Routenplanung | Routenplaner in der Coros App, Sync mit Strava, Komoot, AllTrails | Suunto App, Komoot, Strava, GPX-Import | Suunto App (200 statt 15 gespeicherte Routen) |
| Anstiege | Hill Alerts | Climb Guidance mit Wegpunkten | Climb Guidance |
| Renntaktik | Pace Strategy | Race Pacer, Time Estimator | Race Planner (kommt später per Update) |
| Sprachansagen | Ja, über den Lautsprecher | Nein | Nein |
| Route auf der Uhr berechnen | Nein | Nein | Nein |
Coros Pace 4 Pro – tadellos mit genialen Routenplaner
Das Kartenmaterial ist sehr gut strukturiert und lässt sich bequem ablesen. Die Uhr zeigt Straßennamen, Points of Interest, wichtige Geländemarken, Trails und Wanderwege. Den Routenplaner in der Coros App finde ich besonders benutzerfreundlich: Erstellte Routen sind innerhalb weniger Sekunden auf der Uhr. Während der Führung blendet die Uhr Richtungspfeile und Abbiegehinweise ein, das größere Display zeigt dabei mehr von der Karte.
Suunto Race 2 – mit Software Update deutlich verbessert
Das Kartenlayout ist übersichtlich und farblich gut durchdacht, Zoomen und Verschieben funktionieren dank des schnellen Prozessors ohne Ruckeln. Ein großes Problem der Race 1 waren zu spät angezeigte Abbiegehinweise, bei der Race 2 erscheinen sie etwa 20 Meter vor der Kurve. Mit dem Update vom April 2026 kamen Höhenlinien mit Höhenangaben, Ortsnamen, Symbole für besondere Orte und Straßennamen dazu. Komoot überträgt Routen nur mit Premium-Abo automatisch, mein Workaround ist der GPX-Import in die Suunto App.
Was in beiden Fällen fehlt
Eine Routenberechnung direkt auf der Uhr gibt es bei keiner der drei Modelle. Das Kartenmaterial ist nicht routingfähig, Du planst in der App und schickst die Route auf die Uhr. Wer das braucht, muss zu Garmin oder Amazfit greifen.
Beide Uhren bieten eine solide und gute Navigation. Die Pace 4 Pro hat die Nase bei Kartenumfang, Routenplanung und Sprachführung vorn, die Race 2 punktet mit Climb Guidance und dem Suunto-Ökosystem. Bei der Race 3S bringen Straßennamen keinen Vorteil gegenüber der Race 2.
Welche Trainingsfunktionen bieten die Uhren?
Die Race 2 bietet die größere Sportprofil-Auswahl, die tiefere Trainingsanalyse und adaptive Trainingspläne. Die Pace 4 Pro ist einfacher zu bedienen und hat die kostenlose KI-Anbindung.
| Coros Pace 4 Pro | Suunto Race 2 | |
|---|---|---|
| Sportprofile | Deutlich weniger als bei Suunto, von Laufen, Radfahren und Schwimmen bis Seilspringen | 115+, u. a. Läufe, Rad, Schwimmen (Pool und Freiwasser), Triathlon, Multisport, Klettern |
| Anpassung | Ziele, mehrere Aktivitätsalarme, Autopause, Autorunde, Einstellungen je Sportmodus | Shortcuts, intelligente Akkumodi (Performance, Endurance, Ultra, Tour), eigene Multisport-Profile |
| Zusatz-Apps | Keine | SuuntoPlus, u. a. Climb und Ghost Runner |
| Trainingsplattform | Coros App und Training Hub, kostenlos | Suunto App |
| Trainingsmetriken | Trainingslast, Erholung, VO2max, Schwellen, Rennprognose | TSS, CTL (6 Wochen), TSB |
| Intensitätszonen | Nach HF max, nach Leistung zusätzlich verfügbar Pulsreserve (Karvonene) und Laktatschwelle | Nach HF max, nach Leistung oder Zone Sense (mit Brustgurt) zusätzlich verfügbar Pulsreserve (Karvonene) und Laktatschwelle |
| Trainingspläne | Kostenlos, personalisiert beim Erstellen | Adaptive Pläne (zum Test noch Beta): Marathon, Fitness, Trail, Triathlon, auch mit Krafttraining |
| Besonderheit | Automatische Erholungsherzfrequenz nach dem Training, Sprachbefehle (nur Englisch) | Erholungswidget, Ghost Runner |
Coros Pace 4 Pro mit KI Unterstützung
Coros hat den Funktionsumfang der Pace 4 praktisch unverändert übernommen. Zu den Software-Neuerungen 2026 gehören der Sleep Score, die Erholungsherzfrequenz und die MCP-Schnittstelle.
Die Erholungsherzfrequenz misst die Uhr nach dem Training zwei Minuten lang automatisch. Je deutlicher der Puls absinkt, desto fitter bist Du. Die Sprachbefehle finde ich im Training wenig sinnvoll, weil Du die Aktionstaste lange halten musst und die Befehle nur auf Englisch funktionieren.


Suunto Race 2 -professionell mit kleinen Schönheitsfehler
Die Race 2 hat die ausgefeiltere Sportausstattung. Besonders gefällt mir, dass die adaptiven Trainingspläne auch Alternativtrainings einbeziehen: Für meinen Lauftrainingsplan hat die KI zusätzlich Krafttraining eingebaut.
Zone Sense (Intensität aus der Herzfrequenzvariabilität) funktioniert nur mit Brustgurt. Kritik gibt es beim Trainingsstress-Score (TSS), der jeden Montag auf null gesetzt wird, während andere Anbieter inzwischen dynamische 7-Tage-Werte nutzen.



Suunto Race 3S
Die 3S bringt den Suunto AI Coach mit, einen dialogbasierten Coach in der Suunto App, der Pläne, Workouts und Routen erstellt. Er ist drei Monate gratis, danach kostenpflichtig.
Ich bin bei KI-Coaches grundsätzlich skeptisch, die Qualität ist bei der 3S noch ungetestet. Erfreulich ist die angekündigte kostenlose MCP-Schnittstelle, mit der Du Trainingsdaten an Claude oder ChatGPT übergeben kannst.
Bei Gesundheit und Alltag bietet die Pace 4 Pro mit Lautsprecher, Mikrofon und Offline-Musik mehr, die Race 2 hat die breitere Recovery-Auswahl. Garmin ist bei der Gesundheit insgesamt umfassender als beide.
| Coros Pace 4 Pro | Suunto Race 2 | Suunto Race 3S | |
|---|---|---|---|
| Schlaf | Phasen, neuer Sleep Score (1 bis 100), Vitalwerte, 7-Tage-Statistik | Fast minutengenau, Tagesnickerchen werden erkannt | Dauer, Phasen, nächtliche HRV, Schlafqualität |
| HRV | Eigenes Widget, in meinem Test nahe an Garmin Venu 4 und Amazfit Helio Strap | Regelmäßige Protokollierung, Normalbereich nach 14 Tagen | HRV zentral für Erholung und Zone Sense |
| Tagesverfassung / Energie | Fehlt | Ressourcen-Feature, noch nicht ausgereift | k. A. |
| Recovery | Erholungsherzfrequenz nach dem Training; empfohlene Erholung nach Training | Erholungswidget (HRV, Schlaf, TSB); empfohlene Erholung nach Training | Recovery-Tracking laut Suunto (nicht getestet) |
| Weitere Werte | Stress, Wellness-Check, Pulsoximeter | Schrittzähler, Kalorien, Pulsoximeter | Pulsoximeter |
| Lautsprecher / Mikrofon | Ja: Sprachnotizen (Voice Pins), Sprachbefehle | Nein | Nein |
| Offline-Musik | Ja (32 GB, kein Streaming) | Nein, nur Musiksteuerung | Ja (64 GB, kein Streaming) |
| Benachrichtigungen | Ja | Ja, volle Textlänge, Emojis | Ja |
Coros Pace 4 Pro – wie immer puristisch
Coros konzentriert sich bei der Gesundheit auf die wesentlichen Metriken. Das ist grundsätzlich in Ordnung, ich vermisse aber Tagesverfassung, Energiereserven und Recovery-Tools, wie sie die Garmin Body Battery oder der Amazfit BioCharge bieten.
Der neue Sleep Score und der Wellness-Check (eine Messung für alle relevanten Vitalwerte) sind sinnvolle Ergänzungen. Mikrofon und Lautsprecher sind eine echte Besonderheit: Sprachnotizen, Voice Pins mit GPS-Position und Anrufe über das gekoppelte Smartphone.
Suunto Race 2 – ambitioniert, aber nicht komplett überzeugend
Bei der Schlafüberwachung hat mich die Race 2 beeindruckt, Einschlaf- und Aufwachzeiten stimmten fast minutengenau. Das Ressourcen-Feature, das der Garmin Body Battery ähneln soll, hat mich nicht überzeugt: Nach einem langen Lauf und 20.000 Schritten am Tagesende zeigte das Diagramm keine Erschöpfung an.
Musik kann die Race 2 nicht speichern. Der interne Speicher wird nur für Kartenmaterial genutzt, eine Musikfunktion lässt sich per Update nicht nachrüsten.
Suunto Race 3S
Die 3S spielt MP3-Dateien über Bluetooth-Kopfhörer ab, Streamingdienste wie Spotify werden nicht unterstützt. Das ist eines der wenigen Features, das sie der Race 2 voraushat.
Was unterscheidet Apps, Updates und das Ökosystem?
Suunto bietet mit der Suunto App und dem SuuntoPlus-Store das offenere Ökosystem, Coros hat die kundenfreundlichere Update-, Reparatur- und KI-Politik. Für Käufer, die eine Uhr mehrere Jahre nutzen, kann das mehr zählen als ein einzelnes Datenblatt-Detail.
| Coros | Suunto | |
|---|---|---|
| Smartphone-App | Coros App mit Training Hub, besonders übersichtlich und benutzerfreundlich | Suunto App mit Karten, Routenplanung, Trainingsanalyse und AI Coach |
| Apps auf der Uhr | Kein App-Store | SuuntoPlus-Store mit vielen Community-Apps |
| Drittanbieter | Strava, TrainingPeaks, Komoot, AllTrails, Stryd u. a. | Strava, TrainingPeaks, Komoot u. a. |
| KI-Anbindung | MCP-Schnittstelle zu Claude oder ChatGPT, kostenlos | AI Coach in der App (nach 3 Monaten kostenpflichtig), MCP-Anbindung angekündigt |
| Updates für ältere Uhren | Etwa quartalsweise, auch für mehrere Jahre alte Modelle | Die neuesten Funktionen gehen teils nur an die neuesten Modelle (Juli-2026-Update nicht für die Race S) |
| Garantie | 2 Jahre ab Aktivierung | 2 Jahre weltweit |
| Laden | Coros-Uhren teilen sich laut Tom’s Guide dasselbe Ladegerät | Race 3S nutzt wie die Run 2 einen anderen Ladepuck als die übrigen Suunto-Uhren |
| Abos | Keine | Keine für Uhr, Karten und Apps, AI Coach ist ein kostenpflichtiges Extra |
Konkret bedeutet das:
- Zusatzfunktionen: Wer sich mit SuuntoPlus eigene Datenfelder, Climb-Funktionen oder Spezialsensoren einrichten will, ist bei Suunto richtig.
- Update-Sicherheit: Coros versorgt auch ältere Uhren regelmäßig mit neuen Funktionen. Allein im Sommer 2026 gab es drei große Software-Updates, die auf den meisten aktuellen Coros-Modellen laufen.
- KI-Auswertung: Mit Coros kannst Du Gesundheits- und Trainingsdaten schon heute kostenlos von Claude oder ChatGPT auswerten lassen. In einer nächsten Ausbaustufe sollen individuelle Trainingspläne daraus entstehen, die Du auf die Uhr überträgst.
Und was kann die neue Suunto Race 3S?
Die Race 3S bietet nur wenige echte Vorteile gegenüber Pace 4 Pro und Race 2. Sie ist vor allem eine gute Wahl für schlanke Handgelenke, ein eigenständiges Kaufmotiv ist sie darüber hinaus kaum. Zur Einordnung: Ich habe sie noch nicht selbst getestet, die folgenden Aussagen stützen sich auf Herstellerangaben und ersten Erfahrungsberichten.
Wo die Race 3S punktet
- Kleinere Abmessungen: 46 mm Durchmesser, 56 g inklusive Silikonarmband, Armband für Handgelenke von 125 bis 175 mm. Das ist der wichtigste Grund für die 3S.
- Offline-Musik: MP3-Dateien über Bluetooth-Kopfhörer. Das kann die Race 2 nicht, und ihr Speicher lässt sich dafür nicht nachrüsten.
- Titan-Lünette zum Preis der Race 2 in Edelstahl: Die Race 2 in Titan kostet 599 Euro, die 3S mit Titan-Lünette 499 Euro. Der Rest des Gehäuses besteht bei der 3S aus Polyamid.
- Neuer Pulssensor: Er soll laut Tom’s Guide zuverlässiger sein als der der Race 2. Es spricht einiges dafür, dass er der Sensorgeneration der Run 2 entspricht, die mich im Test beeindruckt hat. Eigene Messungen für die 3S fehlen noch.
- Mehr Speicher und neue Software-Features: 64 GB, Suunto AI Coach (drei Monate gratis) und später der Race Planner, der noch keinen Termin hat.
Wo sie nicht punktet
- Straßennamen in der Navigation sind kein Vorteil gegenüber der Race 2, denn sie werden dort seit dem Update vom April 2026 ebenfalls angezeigt.
- Display: 1,32 Zoll gegenüber 1,5 Zoll (Race 2) und 1,47 Zoll mit 3.500 Nits (Pace 4 Pro).
- Akku: 12 Tage im Alltag und bis zu 38 Stunden Dualband-GPS (32 Stunden mit Always-on) gegenüber 18 Tagen und 55 Stunden bei der Race 2.
- Wasserdichtigkeit: 5 ATM statt 10 ATM bei der Race 2.
- Ausstattung: Kein Lautsprecher, kein Mikrofon, nur Bluetooth-Musik, kaum Smart-Funktionen.
- Preis: 499 Euro, also 50 Euro mehr als die Pace 4 Pro und 150 Euro mehr als die Race S zum Marktstart.
- Ladegerät: Ein eigener Ladepuck, der nicht zu den anderen Suunto-Uhren passt.
Direktvergleich
| Race 3S gegenüber Race 2 | Race 3S gegenüber Pace 4 Pro | |
|---|---|---|
| Größe und Gewicht | Kleiner und leichter (46 mm, 56 g gegenüber 49 mm, 65 bis 76 g) | Kleiner, aber schwerer (56 g gegenüber 43 bis 51 g) |
| Display | Kleiner | Kleiner und dunkler |
| Alltagsakku | Kürzer (12 gegenüber 18 Tage) | Kürzer (12 gegenüber 21 Tage) |
| GPS-Akku Dualband | Kürzer (38 gegenüber 55 Std.) | Etwa gleich (38 gegenüber 40 Std., mit Always-on 32 gegenüber 30 Std.) |
| Musik | Hat sie, die Race 2 nicht | Beide haben sie |
| Wasserdichtigkeit | Schlechter (5 gegenüber 10 ATM) | Gleich (5 ATM) |
| Preis | Gleich wie Race 2 Edelstahl, 100 Euro günstiger als Titan | 50 Euro teurer |
Wer schmale Handgelenke hat, findet günstigere Alternativen: die kleinere Coros Pace 4 mit 43 mm (269 Euro), die Suunto Run 2 (299 bzw. 349 Euro) oder die Suunto Race S, die zuletzt für etwa 299 Euro zu haben war. Besitzer einer Race S sollten nur bei Ultraläufen über 30 Stunden oder bei Problemen mit dem Pulssensor wechseln.
Vor- und Nachteile der drei Uhren auf einen Blick
Die Pace 4 Pro hat die kürzeste Nachteilsliste, die Race 2 das ausgewogenste Profil für Ausdauersportler, die Race 3S den schlechtesten Gegenwert für ihren Preis.
Coros Pace 4 Pro – Vor- und Nachteile
Vorteile:
- Günstigster Preis der drei Uhren (449 Euro)
- Titan-Lünette und Saphirglas bei nur 43 bis 51 g
- Sehr helles 1,47-Zoll-Display mit bis zu 3.500 Nits
- Bis zu 21 Tage Alltagsakku (in meinem Test 18 bis 19 Tage realistisch), bis zu 60 Std. GPS im Allsysteme-Modus
- Sehr präzise Puls- und Streckenmessung in meinem Test
- Kostenlose Offline-Karten mit Straßennamen und Points of Interest, benutzerfreundlicher Routenplaner
- Lautsprecher, Mikrofon, Sprachnotizen und Offline-Musik (32 GB)
- Neuer Sleep Score, Erholungsherzfrequenz, übersichtliche App
- Kostenlose KI-Anbindung über MCP, keine Abos
Nachteile:
- 47,6 mm sind für schlanke Handgelenke evtl. zu groß
- Keine Tools für Tagesverfassung, Energiereserven oder Recovery
- Sprachbefehle nur auf Englisch und im Training wenig praxisnah
- Kleinere Sportprofil-Auswahl als Suunto, kein App-Store
- Nur 5 ATM, 40 Std. Dualband-GPS (30 Std. mit Always-on-Display)
- Gehäuse aus Polymer, nur die Lünette aus Titan
- Mit Always-on-Display sinkt der Alltagsakku auf 7 Tage
Suunto Race 2 – Vor- und Nachteile
Vorteile:
- Größtes Display (1,5 Zoll) mit Saphirglas, flüssige Bedienung
- Bis zu 18 Tage Alltagsakku (in meinem Test rund 12 Tage), 55 Std. Dualband-GPS, 200 Std. Tour-Modus
- 10 ATM wasserdicht
- 115+ Sportprofile, SuuntoPlus-Apps, Multisport-Profile
- Deutlich verbesserter Pulssensor, solide GPS-Aufzeichnung
- Adaptive Trainingspläne, Trainingsmetriken (TSS, CTL, TSB), Zone Sense mit Brustgurt
- Sehr genaue Schlafüberwachung
- Hochwertige Verarbeitung, Edelstahl oder Titan
- Verbesserte Navigation inklusive Straßennamen
Nachteile:
- 49 mm und 65 bis 76 g, nicht für schlanke Handgelenke geeignet
- Mit 499 bzw. 599 Euro deutlich teurer als die Pace 4 Pro
- Kein Musikspeicher, nur Musiksteuerung
- Ressourcen-Feature unausgereift, statischer TSS-Wert (Reset jeden Montag)
- Keine Lautsprecher und Mikrofon, Smart-Funktionen nur Grundausstattung
- Komoot überträgt Routen nur mit Premium-Abo automatisch
Suunto Race 3S – Vor- und Nachteile
Vorteile:
- Kompakt und leicht (46 mm, 56 g), geeignet für Handgelenke von 125 bis 175 mm
- Titan-Lünette und Saphirglas zum Preis der Race 2 in Edelstahl
- Offline-Musik (64 GB), SuuntoPlus-Store, Suunto AI Coach (drei Monate gratis)
- Neuer Pulssensor, laut ersten Tests deutlich besser als bei der Race S und zuverlässiger als bei der Race 2 (eigener Test steht aus)
Nachteile:
- Kleinstes Display (1,32 Zoll), nur 12 Tage Alltagsakku
- 38 Std. Dualband-GPS (32 Std. mit Always-on), 5 ATM
- Kein Lautsprecher, kein Mikrofon, kaum Smart-Funktionen
- 499 Euro, also 50 Euro mehr als die Pace 4 Pro
- Race Planner und weitere Funktionen noch nicht verfügbar, Preis des AI Coach offen
- Gehäuse aus Polyamid, nur die Lünette aus Titan
- Eigener Ladepuck, laut Tom’s Guide gelegentlich zähe Krone
Für wen eignet sich welche Uhr?
Die Pace 4 Pro passt zu den meisten Läufern und Alltagsträgern, die Race 2 zu Ausdauer- und Wassersportlern mit Trainingsanspruch, die Race 3S zu Käufern mit schmalem Handgelenk. Die Tabelle ordnet typische Käufergruppen zu und begründet die Wahl.
| Zielgruppe | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Preisbewusste Läufer, die viel Uhr für ihr Geld wollen | Coros Pace 4 Pro | 449 Euro, Titan-Lünette, Saphirglas, Lautsprecher und Offline-Musik; 50 Euro unter der Race 2 in Edelstahl |
| Alltagsträger, die wenig laden und rund um die Uhr tragen wollen | Coros Pace 4 Pro | Bis zu 21 Tage Akku, nur 43 bis 51 g, Sleep Score |
| Läufer, die Musik, Sprachnotizen und Anrufe am Handgelenk wollen | Coros Pace 4 Pro | Als einzige der Hauptkandidaten mit Lautsprecher und Mikrofon |
| Ultraläufer und Mehrtagestouren mit maximaler GPS-Genauigkeit | Suunto Race 2 | 55 Std. Dualband-GPS, 200 Std. Tour-Modus |
| Schwimmer, Triathleten, Wassersportler | Suunto Race 2 | 10 ATM, 115+ Sportprofile, individuelle Multisport-Profile |
| Ambitionierte Hobbysportler mit Interesse an Trainingsanalyse | Suunto Race 2 | TSS, CTL, TSB, adaptive Trainingspläne, Zone Sense, SuuntoPlus-Apps |
| Trail- und Wanderfreunde mit Fokus auf Karten und Routenplanung | Coros Pace 4 Pro oder Suunto Race 2 | Pace 4 Pro mit mehr Karteninfos und Planer, Race 2 mit Climb Guidance |
| Nutzer, die KI-Auswertung ohne Abo wollen | Coros Pace 4 Pro | MCP-Anbindung an Claude und ChatGPT ist kostenlos |
| Käufer mit schlanken Handgelenken und Wunsch nach Premium-Materialien | Suunto Race 3S | 46 mm, 56 g, Armband für 125 bis 175 mm |
| Käufer mit schlanken Handgelenken und kleinem Budget | Coros Pace 4, Suunto Run 2 oder Race S | Günstiger (ab 269 bzw. etwa 299 Euro), siehe Abschnitt zur Race 3S |
| Nutzer, die Wert auf Marke, App-Ökosystem und Zusatz-Apps legen | Suunto Race 2 | Suunto App, SuuntoPlus-Store |
| Nutzer, die Tagesverfassung und tiefe Gesundheitsdaten wollen | Weder noch, besser Garmin | Beide Marken sind hier weniger umfassend |
| Besitzer einer Suunto Race S | Meist kein Wechsel | Lohnt nur bei Ultraläufen über 30 Stunden oder Problemen mit dem Pulssensor |
Für wen die Uhren eher nicht geeignet sind
- Pace 4 Pro: Nicht ideal bei schlanken Handgelenken, bei Bedarf an Recovery-Daten, bei sehr langen Läufen mit Dualband-GPS über 40 Stunden und für Nutzer, die einen App-Store wollen.
- Race 2: Nicht ideal bei schlanken Handgelenken, bei knappem Budget, bei Wunsch nach Musik oder Telefon-Funktionen am Handgelenk.
- Race 3S: Nicht ideal für alle, die ein großes Display, lange Alltagslaufzeit oder das beste Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.
Mein Fazit: Pace 4 Pro oder Race 2?
Das echte Duell findet zwischen der Coros Pace 4 Pro und der Suunto Race 2 statt. Beide sind große Sportuhren mit Saphirglas, Dualband-GPS, kostenlosen Offline-Karten und hoher Messgenauigkeit. Die Entscheidung hängt an Deinen Prioritäten.
Die Pace 4 Pro ist die Uhr für alle, die viel Ausstattung für wenig Geld wollen: leicht, mit sehr langem Alltagsakku, hellem Display, Lautsprecher und Musik. Bei der Messgenauigkeit hat sie mich im Test überzeugt, schwächer ist sie bei Gesundheits- und Recovery-Funktionen. Wenn Du keine Ultraläufe über 40 Stunden planst und nicht regelmäßig im Freiwasser trainierst, bekommst Du bei ihr für 449 Euro das stimmigste Gesamtpaket.
Die Suunto Race 2 ist die Uhr für Ausdauersportler mit Anspruch: 55 Stunden Dualband-GPS, 10 ATM, 115+ Sportprofile und die tiefere Trainingsanalyse. Sie kostet 50 bis 150 Euro mehr, ist größer und schwerer und hat kein Musik- und Telefon-Paket. Für mich bleibt sie die bisher beste Sportuhr von Suunto.
Die Suunto Race 3S ist nur wegen ihrer kleinen Abmessungen interessant. Offline-Musik, Titan-Lünette und der neue Pulssensor sind echte Pluspunkte, ein entscheidendes Kaufmotiv sind sie aber nicht. Display, Akku und Ausstattung sind schwächer als bei den beiden anderen, und mit 499 Euro ist sie teuer. Für schmale Handgelenke ist sie eine sinnvolle Option, für alle anderen sind Pace 4 Pro oder Race 2 die bessere Wahl. Ich warte mit einem endgültigen Urteil, bis ich sie selbst getestet habe.
Meine Empfehlung in einem Satz: Wenn Du Dir unsicher bist, nimm die Pace 4 Pro. Wenn Du lange Distanzen läufst, schwimmst oder tief in die Trainingsanalyse einsteigen willst, ist die Race 2 den Aufpreis wert.
- TITANGEHÄUSE DER PREMIUMKLASSE: Eine hochwertige Titan-Sportuhr für alle, die Leistung ohne Kompromisse verlangen. Robuste Materialien treffen auf ein…
- ULTRALEICHT UND ULTRADÜNN: Mit nur 43 g Gewicht und 11,8 mm Bauhöhe ist die COROS PACE 4 Pro am Handgelenk kaum spürbar – damit dein Fokus ganz deiner…
- UNSER GRÖSSTES DISPLAY BISHER: Ein 1,47-Zoll-AMOLED-Touchdisplay von Rand zu Rand, geschützt durch Saphirglas und mit bis zu 3500 Nit Spitzenhelligkeit…
- Die Suunto Race 2 wurde für Sportler entwickelt, die auf langfristige Ziele hinarbeiten – egal ob es sich um Trailrunning, Ausdauertraining oder einfach…
- Die Uhr verfügt über alle Merkmale, die Benutzer schon bei der ursprünglichen Suunto Race begeistert haben. Diese wurden jetzt sogar noch optimiert. Mit…
- Die Race 2 unterstützt dich in jeder Phase: vom strukturierten Training über das Rennen bis hin zur Erholung und im Alltag. Mit über 115 Sportmodi passt…
- ROBUSTES SPITZENMODELL FÜR OUTDOOR-TRAINING: 56 g leichte Titanuhr mit Saphirglas, 11,4-mm-Profil, 5 ATM Wasserbeständigkeit – die perfekte GPS- und…
- LANGE BATTERIELAUFZEIT: Bis zu 45 Stunden mit Dualband-GPS, 55 Stunden im Langzeitmodus und 12 Tage im Alltagsmodus sowie schnelles Aufladen – die ideale…
- AMOLED-DISPLAY mit 2.000 NITS: Auch bei hellem Sonnenlicht gut lesbare 1,32-Zoll-Anzeige mit einer Auflösung von 466 x 466 und adaptiver Bildwiederholrate…
Häufige Fragen zu Coros Pace 4 Pro, Suunto Race 2 und Race 3S (FAQ)
Das hängt von Deinen Prioritäten ab. Die Pace 4 Pro ist günstiger (449 Euro), leichter, heller und hat einen längeren Alltagsakku sowie Lautsprecher und Musik. Die Race 2 bietet 55 Stunden Dualband-GPS, 10 ATM, 115+ Sportprofile und die tiefere Trainingsanalyse.
Im Alltag die Pace 4 Pro (bis zu 21 Tage gegenüber 18 Tagen bei der Race 2 und 12 Tagen bei der Race 3S). Bei GPS mit Dualband die Race 2 (55 Stunden gegenüber 40 Stunden bei der Pace 4 Pro und 38 Stunden bei der Race 3S).
In meinen Tests messen beide Uhren beim Laufen sehr genau. Die Pace 4 Pro lag bei Dauerlauf und Intervalltraining praktisch gleichauf mit dem Polar-H10-Brustgurt, die Race 2 hat die Pulsprobleme der ersten Race gelöst. Beim Krafttraining empfehle ich bei beiden einen Brustgurt. Die Race 3S habe ich noch nicht getestet.
Ja. Die Pace 4 Pro zeigt Straßennamen, Points of Interest, Trails und Wanderwege. Die Race 2 zeigt seit dem Update vom April 2026 ebenfalls Straßennamen, dazu Höhenlinien, Ortsnamen und Symbole. Auch die Race 3S zeigt Straßennamen.
Mit der Pace 4 Pro und der Race 3S ja: Du überträgst eigene MP3-Dateien und hörst sie über Bluetooth-Kopfhörer, Streamingdienste wie Spotify funktionieren nicht. Die Race 2 hat nur eine Musiksteuerung, ihr interner Speicher ist für Karten reserviert.
Technik und Funktionen sind bei Edelstahl und Titan gleich. Die Titan-Version wiegt 65 g statt 76 g und kostet 100 Euro mehr. Ob Dir 11 Gramm das wert sind, hängt von Deinem Handgelenk und Deiner Empfindlichkeit ab.
Nur bei Größe, Gewicht und Offline-Musik. Display, Akku, GPS-Laufzeit und Wasserdichtigkeit sind bei der Race 2 besser. Straßennamen bietet die Race 2 mit dem aktuellen Update ebenfalls.
Mit 47,6 mm ist sie größer als die Pace 4 (43 mm) und für schlanke Handgelenke evtl. zu groß. Bei 43 g mit Nylonarmband trägt sie sich aber überraschend leicht. Probiere sie am besten vorher aus.
Meist nicht. Er lohnt sich nur bei Ultraläufen über 30 Stunden oder wenn Du mit dem Pulssensor der Race S unzufrieden bist.
Letzte Aktualisierung am 28.10.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API





