Warum Fitness für mich so wichtig ist und alles verändert hat

Eigentlich machte ich immer schon Sport. Doch irgendwann wurde ich zum faulen Couchpotatoe und mein einziger Kontakt zu Sport war die Champions League im TV. Wie Fitness wieder ein wichtiger Teil meines Lebens wurde und was sich alles dadurch verändert hat, möchte ich Dir heute erzählen

Ich möchte SportuhrenGuru in Zukunft etwas persönlicher gestalten und daher sollst Du mich, der diese Website betreibt, besser kennen lernen.

Eine ganz hervorragende Gelegenheit dazu, bietet Matthias von Fitness-Filet.de mit seiner Blogparade „Was bedeutet Dir Fitness?“, an der ich natürlich gerne teilnehme.

Es war einmal…

Wie schon erwähnt war ich immer schon ein eher sportlicher Typ. Als Kind und Jugendlicher spielte ich im Verein und auch in der Freizeit Fussball. In der Schule trainierte ich regelmäßig in einer Leichtathletikgruppe und natürlich gehörte auch Schwimmen und Radfahren zum Programm.

Doch später als ich berufstätig war wurde die Zeit für regelmäßigen Sport immer knapper. Und noch ein wenig später als ich verheiratet und Vater von zwei Kindern war, hatte sich das Thema Sport endgültig erledigt.

Anfangs war das überhaupt kein Problem. Der Job und auch die Kinder hielten mich auf Trab. Doch man wird älter und als ich ungefähr so 35 war, bemerkte ich die ersten Fettpolster, der Bauch war etwas größer und der berühmte Schwimmreifen hatte sich auch um die Hüften gelegt. Auch meine Kondition hatte sich deutlich verschlechtert, was ich besonders bei den Fussballspielen bemerkte, die ich zwei oder drei mal pro Jahr mit Freunden spielte.

Grund dafür war nicht nur wenig Bewegung, sondern natürlich auch meine Ernährung. Neben viel zu viel Alkohol, Kaffee und Nikotin verputzte ich oft riesige Portionen an Nudeln, Fleisch, Pizza oder Burger. Gemüse und Obst kannte ich nur noch aus meinen Erinnerungen.

Dieser Lebensstil hatte natürlich seine Konsequenzen. Ich schleppte bei 183cm Körpergröße in Spitzenzeiten gute 110 Kilo mit mir herum. Ich hatte permanent Schmerzen in den Gelenken und am Rücken. Jede Treppe verursachte Kurzatmigkeit und ich war so kraftlos, daß das Tragen einer gut gefüllten Einkaufstasche ein enorme Herausforderung war. Dazu kamen noch regelmäßige Probleme mit dem Kreislauf und täglich auftretende Kopfschmerzen.

Kurz gesagt – Ich fühlte mich elend und war in einem erbärmlichen Zustand.

Es muss sich was ändern

Eines Tages, es war Ende Mai 2014 und ich 41 Jahre alt, erreichte ich endlich den Punkt, an dem ich wusste, daß ich so nicht mehr weitermachen will. Es reichte einfach. Lange genug hatte ich die Augen davor verschlossen und mir selbst vorgemacht, daß mein Lebensstil gar nicht so schlimm und mein gesundheitlicher Zustand im Großen und Ganzen okay sei.

Doch das war so überhaupt nicht der Fall. Ich war fett, unbeweglich und schwach. Und das musste sich sofort ändern.

So marschierte ich gleich am nächsten Tag in ein nahegelegenes Fitness Center, ließ mich einschreiben und besorgte mir danach in einem Shop Sportkleidung und Laufschuhe. Mein Ziel war es mich über regelmäßiges Kraft- und Lauftraining wieder auf Vordermann zu bringen.

Zu diesem Zweck recherchierte ich intensiv im Internet und stellte mir dann meinen eigenen Trainingsplan zusammen. In Folge machte ich sechs Tage die Woche ( 3 x Kraft, 3 x Laufen) Sport und schon nach kurzer Zeit machte ich die ersten kleinen Fortschritte, die mich dazu motivierten weiterzumachen.

An dieser Stelle muss ich aber auch zugeben, daß besonders die ersten Wochen verdammt hart waren. Ich hatte Muskelkater an Stellen, wo ich nicht einmal wußte, daß ich dort Muskeln habe. Und oft genug war ich nach einer Trainingseinheit völlig fertig und brauchte Stunden um mich halbwegs zu erholen. Heute weiß ich, daß ich es damals ein wenig übertrieben habe und es ruhiger angehen hätte sollen. Doch ich hab weitergemacht und meine Ziele schrittweise erreicht.

Durch Sport gesünder, selbstbewusster und zielstrebiger

Das Alles ist es jetzt rund drei Jahre her. Ich betreibe noch immer regelmäßig Sport, aber nicht mehr in dieser hohen Intensität wie damals. Heute trainiere ich

  • 3 mal pro Woche a´90 Minuten Krafttraining Ganzkörper
  • 2 mal pro Woche a´30 Minuten lockeres Laufen

Und dazu habe ich das Wandern für mich entdeckt. Fast jedes Wochenende unternehme ich Wandertouren über mehrere Stunden. Diese Art der Bewegung dient aber mehr meiner mentalen Gesundheit, weil ich mich dabei so herrlich entspannen kann oder wie ich immer sage „das Gehirn durchlüfte“ :-)

Mit dem Sport habe ich auch meine Ernährung schrittweise umgestellt. Ich esse heute deutlich weniger Fleisch, dafür wesentlich mehr und regelmäßig Gemüse und Obst.

Durch den Sport hat sich Vieles in meinem Leben grundlegend geändert. Ich bin nicht nur gesünder und fitter als jemals zuvor, sondern auch selbstbewusster und zufriedener. Ich fühle mich in meinem Körper enorm wohl und bin auch wenig stolz meine vor drei Jahren gesetzten Ziele erreicht zu haben.

Ohne nun philosophisch werden zu wollen, ist es im Leben genauso wie beim Sport. Du setzt Dir ein Ziel und wenn Du jeden Tag ein bisschen, Schritt für Schritt, konsequent und diszipliniert arbeitest, wirst Du es früher oder später erreichen.

Doch die vermutlich wichtigste Erkenntnis für mich war, daß Sport, eine gesündere Ernährung und bewusstere Lebensstil nicht Gewohnheiten waren, die ich mir mühsam antrainieren musste, sondern in Wahrheit immer schon Teil von mir war. Ich musste es einfach nur raus- und zulassen.

Das ist also meine Geschichte, wie Sport, Fitness und ein Gesundheit ein wichtiger Teil meines Lebens wurde. Wenn es Dir genauso geht, dann freue ich mich für Dich und wenn Du noch nicht ganz so weit bist, dann hoffe ich, daß dieser Beitrag dich dazu motiviert, auch wieder mehr Bewegung zu machen.

In diesem Sinne liebe Grüße aus dem schönen Wien

Euer Andreas aka SportuhrenGuru